Greifswald: Was Tierschützer in einem Schuppen finden, macht Menschen betroffen – „Trauriges Schicksal“

Eine Entdeckung nahe Greifswald hat Bestürzung ausgelöst (Symbolbild)
Eine Entdeckung nahe Greifswald hat Bestürzung ausgelöst (Symbolbild)
Foto: imago/CHROMORANGE, IMAGO / Andre Gschweng (Montage MOIN.DE)

Es ist eine traurige Geschichte aus Greifswald. Doch zumindest teilweise hat sie ein Happy End.

Tierschützer haben in der Gemeinde Kröslin, nahe Greifswald, eine erschreckende Entdeckung gemacht, die nicht nur bei den Aktivisten Bestürzung auslöst.

Greifswald: Katzen in Not

Auf Facebook hat die „Tierrettung Greifswald“ ein Foto des Fundes geteilt. Darauf sind fünf junge Kätzchen zu sehen. Hinter dem goldigen Foto steckt eine grässliche Geschichte.

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Die Jungtiere sind in einem Schuppen gefunden worden, „wo sie schon zwei Tage unterversorgt waren“, heißt es in dem Post. Besonders tragisch: Die Mutter der Tiere lag tot auf dem Nachbarsgrundstück. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

Die fünf Kätzchen befinden sich nun in Pflege, erholen sich und „haben mächtig Durst“. Deshalb freut sich die Tierrettung über jeden, der Aufzuchtsmilch für Katzen beisteuert und den Verein damit unterstützt.

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Das ist Greifswald:

  • Greifswald ist die fünftgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 59.000 Menschen leben dort.
  • Die Stadt liegt an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden – zwischen den Inseln Usedom und Rügen.
  • Die Universität Greifswald wurde 1456 gegründet und gilt als eine der ältesten Universitäten der Welt. 12.000 Studenten und 6.000 Beschäftige zählt die Einrichtung.
  • Mehrere Schiffe sowohl der zivilen Schifffahrt als auch der Marine sind nach der Hafenstadt benannt, die einst Teil der Hanse war
  • Der bekannte Maler Capser David Friedrich stammt aus Greifswald. An dessen Geburtsstätte können Besucher heute das Caspar-David-Friedrich-Zentrum besichtigen
  • Die Universitätsstadt stand einst unter schwedischer Herrschaft – für fast zwei Jahrhunderte

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Mehr als hundert Leute haben „Gefällt mir“ geklickt, mehr als 30 Mal ist der Beitrag geteilt worden. Die Menschen zeigen sich betroffen. „Trauriges Schicksal“, kommentiert ein Mann bei Facebook. „Die Kleinen hatten Glück“, schreibt eine Frau. „Danke, dass es euch gibt“, heißt es in einem weiteren Kommentar.

Hilfe für die Tiere in Greifswald

Mehrere Tierfreunde kündigen außerdem an, die Aktivisten mit der gewünschten Milch zu versorgen. Darüber wird sich nicht nur der Verein, sondern vor allem die jungen Kätzchen freuen.

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Sicher finden die süßen Tiere dann auch problemlos ein neues Zuhause. So nimmt die traurige Geschichte von der Ostsee doch noch eine glückliche Wendung. (lh)