„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Frau will zum Grab ihres Verlobten, doch es gibt ein Problem – „Furchtbar“

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Rentnerin Regina nimmt sich die Zeit, um das Grab ihres Verlobten Norbert erstmals zu besuchen.
„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Rentnerin Regina nimmt sich die Zeit, um das Grab ihres Verlobten Norbert erstmals zu besuchen.
Foto: RTLZWEI

Seit Montag, 3. Januar, laufen die neuen von Folgen „Hartz und Herzlich“ aus Rostock, immer montags bis freitags um 16:05 Uhr bei RTL2. Insgesamt 20 Episoden werden in den kommenden Wochen ausgestrahlt.

In der ersten neuen Folge von „Hartz und Herzlich“ aus Rostock geht es unter anderem um Regina aus dem Stadtteil Groß Klein. Vom Senderteam wurde die 67-Jährige auf dem Weg zum Friedhof begleitet, wo sie das Grab ihres verstorbenen Verlobten Norbert besuchen will.

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Gang zu Norberts Grab fällt Regina schwer

Im vergangenen Monat wurde Norbert neun Monate nach seinem Tod endlich auf dem „Neuen Friedhof“ in Rostock beerdigt. Regina möchte dort ein Rosengesteck niederlegen und eine Grabkerze anzünden.

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„Dann bleibe ich ein paar Minuten stehen und dann gehe ich wieder, denn so lange kann ich nicht stehen am Grab“, sagt die Rentnerin. Es falle ihr schon schwer, überhaupt zum Grab ihres verstorbenen Verlobten zu gehen und „ihn da liegen zu sehen“. Sichtlich ergriffen betritt sie den Friedhof.

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Das ist Rostock:

  • größte Stadt unter den 84 Städten in Mecklenburg-Vorpommern
  • rund 210.000 Einwohner (Stand 2020)
  • Hafenstadt reizt durch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Doch der Weg zum Grab von Norbert wird für Regina gleich doppelt schwer. Seit einer Herz-Operation hat die 67-Jährige ein Taubheitsgefühl im Bein und kann lange Strecken nur mit einem Rollator zurücklegen.

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Regina konnte sich nur ein kleines Grab leisten

Der schlecht gepflasterte Weg, teilweise mit Kopfsteinpflaster, wird daher für die Frau alles andere als einfach. „Furchtbar“, findet Regina. Umso erleichterter ist sie, als sie endlich asphaltierten Untergrund erreicht.

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Auf dem weiteren Weg zu Norberts Grab wirft die 67-Jährige einen Blick über den Friedhof. Unter anderem kommt sie an einer Tafel vorbei, auf der alle Verstorbenen, die auf dem Friedhof liegen, niedergeschrieben sind.

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„Wenn ich das Geld gehabt hätte, hätte ich das auch gemacht“, sagt Regina. Aber der Rentnerin bleiben nur 300 Euro im Monat zum Leben. Deshalb konnte sie sich für ihren Norbert kein großes Begräbnis leisten.

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Wie geht es mit Regina weiter?

Am Ende erreicht sie, trotz holpriger Anfahrt, das Urnengrab ihres Verlobten, der ursprünglich aus Bielefeld stammte, Rostock jedoch zu seiner Heimat gemacht hatte. Um in Ruhe ihrem Norbert gedenken zu können, wird sie selbstverständlich alleine gelassen.

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Wie es mit Regina und den anderen Menschen aus dem Stadtteil Groß Klein weitergeht, kannst du in der aktuellen Folge von „Hartz und Herzlich“ hier bei RTL+ sehen. (mk)