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Karl-May-Spiele Bad Segeberg: Saison ist zu Ende – werden sie jetzt SO ersetzt?

Sascha Hödl als Winnetou-Ersatz bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Foto: IMAGO / Future Image

Eigentlich ist Schluss – in diesem Jahr gibt es keine Karl-May-Spiele am Kalkberg in Bad Segeberg mehr.

Erst im nächsten Jahr geht es in der beliebten Arena in Bad Segeberg wieder weiter mit den kostümierten Darstellern in „Winnetou I – Blutsbrüder“. Doch die Fans der Karl-May-Spiele wollen das offenbar noch nicht so ganz annehmen. Für sie ist auch außerhalb der Saison nicht Schluss!

Karl-May-Spiele Bad Segeberg: Winterfeste Lösung für die Fans

Es ist gerade erst vorbei und doch wird noch so viel darüber gesprochen. Ob es um die liebsten Szenen, emotionale Abschiede oder das Ensemble für 2023 (hier mehr erfahren) geht – die Zuschauer der Karl-May-Spiele werden noch nicht müde.

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Unter anderem auf Facebook wird sich fleißig ausgetauscht. So teilt eine Frau jetzt auch, wie sie die Winterzeit bis zum Beginn der neuen Saison am Kalkberg überbrückt. Sie möchte sich bis dahin „wieder die Geschichte in Erinnerung rufen“, wie sie in ihrem Beitrag schreibt.


Das sind die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg:

  • Sie werden im Kalkbergstadion von Bad Segeberg ausgetragen
  • Das Kalkbergstadion war ursprünglich als NS-Versammlungsstätte geplant
  • Es handelt sich um ein Freilichttheaterstück nach Vorlage von Karl May
  • Das Budget der ersten Aufführung Anfang der 50er Jahre betrug 25.000 DM
  • Heute haben die Spiele ein Budget von mehreren Millionen Euro zur Verfügung
  • In der Saison 2019 übernahm Alexander Klaws die Rolle des Winnetou
  • Die Spiele überschritten 2019 erstmals die 400.000-Besucher-Marke

Und zwar greift sie zu den Büchern von Karl May, auf denen auch die Geschichten basieren. Sie schreibt: „Als Kind habe ich alle Karl May Bücher verschlungen. War gespannt, es jetzt als Erwachsener zu lesen.“

Zeit gut überbrückt bis zu den nächsten Karl-May-Spielen in Bad Segeberg

Auch von den Büchern ist die Beitragerstellerin offensichtlich ein Fan. „Ich kann gar nicht aufhören zu lesen“, erklärt sie. Und mit ihrem Post steckt sie einige Menschen mit Leselust an.



„Ich werde den Winter auch nutzen, um die Bücher zu lesen“, heißt es in einem Kommentar. „Gute Idee. Werde ich auch machen“, heißt es von einer anderen Frau in der Kommentarspalte.

Eine gute Idee, die die Zeit bis zu den nächsten Festspielen vielleicht noch ein bisschen erträglicher machen kann…