Kiel: Junger Mann erkrankt schwer– jetzt wird DAS dringend gesucht

Der junge Mann liegt im Krankenhaus in Kiel und kämpft ums Überleben.
Der junge Mann liegt im Krankenhaus in Kiel und kämpft ums Überleben.
Foto: picture alliance / Markus Scholz

Ein Post auf Twitter bewegt mehrere Hundert Menschen aus Kiel. Dort sieht man die große Hilfsbereitschaft der Leute.

Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel kämpft ein 22-Jähriger um sein Leben. Er leidet schon seit letztem Jahr an Leukämie.

Kiel: Eltern haben Schwierigkeiten

Eine Bekannte der Familie schrieb auf Twitter: „Er liegt in Kiel im UKSH, seine Eltern leben in Bremen, können nicht arbeiten. Das Geld ist knapp. Jetzt versuchen sie so oft es geht in Kiel in der Angehörigenwohnung unterzukommen, um bei ihm zu sein.“

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Darauf haben viele Kieler reagiert und manche haben sogar Schlafplätze für die Eltern angeboten. „Die Familie kann kostenlos bei mir in der Wohnung schlafen. Ich schlafe derzeit nur bei meinem Freund“, schreibt ein Mann.

Eine weitere Frau meint: „Wir haben ein Gästezimmer. Der Bus fährt von hier direkt zum UKSH.“

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Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

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Der jungen Mann habe keine Geschwister und auch keine Großeltern mehr, so die Beitragsverfasserin.

Kiel: Die Familie hat eine Bitte

Sie schreibt zudem: „Gibt es hier irgendjemanden, der jemanden kennt, der eine günstige Ferienwohnung oder ähnliches in Kiel Nähe UKSH vermietet, sodass sie nicht nur am Wochenende hinfahren müssen.“

Eine weitere Frau hat den Post in einer großen Facebook-Gruppe für die Fördestadt geteilt, damit er mehr Menschen aus Kiel erreicht.

Hier sind ein paar Kommentare:

  • „Ich hätte da für eine bestimmte Zeit kostenfrei eine kleine Ferienwohnung in Altenholz für die Eltern. Bitte bei mir melden.“
  • „Ich habe es an meine Cousine in Kiel weitergeleitet, sie will es weiterverbreiten und sich umhören.“
  • „Wenn es etwas finanziell nötig ist, kann ich versuchen zu helfen.“
  • „Wir würden gerne mit warmem Essen helfen das nicht aus dem Krankenhaus kommt. Oder vom Bestelldienst, wenn die Eltern in Kiel sind.“

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Wie die Kommentaren zeigen, werden die Eltern in Kiel bald genug Hilfe bekommen. Der Aufruf hat sich anscheinend auf jeden Fall gelohnt! (mae)