Kiel: Frau erleidet einen Unfall – richtig traurig macht sie aber erst, was danach passiert

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In einer Facebook-Gruppe für Menschen aus Kiel berichtet eine Frau von einem Unfall – und von dessen traurigem Nachspiel.

Nach ihren Erfahrungen hat die Frau nun eine wichtige Botschaft für andere Bewohner in Kiel.

Kiel: „Vielleicht sollten einige mal über ihr Verhalten nachdenken“

„Ich hatte heute einen Wildunfall“, beginnt die Frau ihren Beitrag. Sie sei sehr erschrocken, wie lange es gedauert habe, bis mal jemand angehalten und gefragt habe, ob er helfen könne.

Selbst das Auto, das ihr entgegenkam und den Unfall gesehen haben muss, habe nicht angehalten. „Vielleicht sollten einige mal über ihr Verhalten nachdenken“, schreibt die Frau.

Es müsse nicht immer etwas Schlimmes passiert sein, aber eventuell sei die verunfallte Person einfach nur dankbar, dass jemand da sei. Sie schließt mit einem Dank an alle jene, die angehalten haben.

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Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

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Der Beitrag hat etliche Reaktionen ausgelöst. Die Verfasserin erhält viel Zuspruch. Hier sind ein paar der Kommentare:

  • „Jeder normale Mensch hätte angehalten.“
  • „Ja, leider ist es so. Alle nur noch ich, ich, ich.“
  • „Sehr traurig. Ich hoffe, du konntest dich schon ein bisschen, von dem Schock erholen.“
  • „Leider ist es so. Viele haben glaube ich Angst und vor allem keine Zeit.“
  • „Unfassbar!“
  • „Es tut mir leid , dass es dir passiert ist.“

Eine andere Frau hat eine positive Geschichte zu erzählen. Sie schreibt, dass sie vor ein paar Wochen genau das Gegenteil erlebt habe. Sie erzählt, dass sie einen Hirsch angefahren habe. In der halben Stunde, die sie im Stockdunklen auf die Polizei gewartet habe, hätten mindestens 20 Autos angehalten und gefragt, ob alles gut sei und ob sie helfen könnten.

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Ein Beispiel, das Hoffnung macht. (kbm)