Lübeck holt größte Attraktionen der Menschheitsgeschichte zu sich – „Erst recht bei uns“

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

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Eine Reise um die ganze Welt – und doch müssen Urlauber nur nach Lübeck fahren. Eine Versprechung, die großes erwarten lässt. Und tatsächlich können Gäste ab Anfang Mai die größten Attraktionen der Menschheitsgeschichte an der Ostsee bestaunen.

2500 Quadratmeter sind in Lübeck für eine Mega-Ausstellung gepachtet – für die größten Sehenswürdigkeiten unserer Erde.

Die ganze Welt in Lübeck

Das Erdreich von Lübeck-Travemünde ist dabei der wichtigste Verbündete für 27 internationale Künstler, die an der Küste im Sand wühlen.

Mit geschickten Händen formen sie den Eiffelturm, die chinesische Mauer oder den liegenden Buddha – allesamt aus Spezialsand in Verbindung mit Wasser.

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Das ist Lübeck:

  • Flächenmäßig ist Lübeck die größte Stadt Schleswig-Holsteins
  • Das geschlossene Stadtbild wurde 1987 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt
  • Die Hansestadt zählt 1800 denkmalgeschützte Gebäude
  • Lübeck zählt rund 220.000 Einwohner

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Besucher können so an einem Tag entspannt zwischen der ägyptischen Sphinx, dem Mount Rushmore und der Terrakotta-Armee hin- und herschlendern. Nach einem Abstecher zum Wahrzeichen von Paris folgen wenige Schritte weiter beeindruckende Skulpturen von allen fünf Kontinenten.

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Lübeck: Sand-Kunst aus aller Welt

Alle Sand-Künstler sind Meister ihres Fachs: Viele von ihnen sind preisgekrönt und erschaffen aus insgesamt 10.000 Kubikmetern Sand architektonische Highlights.

„Reisen ist wieder möglich – erst recht bei uns“, sagt Oliver Hartmann, Ausstellungsleiter der Sandskulpturen in Travemünde. Der Kurator erhofft sich neben der festen Verbindung von Sand und Wasser besonderen Kitt für unsere Gesellschaft: „Man könnte sagen, die Welt rückt in der Ausstellung zusammen“, lässt er verlauten.

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Lübeck: Nicht die erste Ausstellung

Tatsächlich ist das Areal nicht nur für Besucher, sondern auch für die Künstler ein Ort der Begegnung: Jede Sandskulpturen-Ausstellung ist ein internationales Projekt, zu dem jeder aus dem Team sein Können beiträgt. So arbeiten zum Beispiel auch russische, polnische, niederländische und ukrainische Künstler zusammen.

Inzwischen ist es bereits die vierte Sandskulpturen-Ausstellung in Folge, die Oliver Hartmann und sein Team in Lübeck-Travemünde ausrichten. Laut Hartmann sei die Ausstellung „inzwischen zu einer Institution geworden, über die sich Einheimische und Touristen gleichermaßen freuen.“

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Beginn der „Weltreise“ im hohen Norden ist der 7. Mai. Bis zum 30. Oktober dieses Jahres können Besucher über 100 Skulpturen bewundern. Anfang April lockte bereits Rügen Tausende Besucher mit herrlichen Sandskulpturen an die Ostsee (>>> hier mehr lesen). (wip/dpa)