Lübecker Bucht: Menschen stoßen auf unfassbare Preise – und starten hitzige Debatte

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

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Vieles wird gerade teurer, Inflation greift um sich, Alltägliches wird Luxus. Das ist auch an der Ostsee in der Lübecker Bucht zu spüren.

Menschen stoßen an der Küste auf heftige Preise – in der Lübecker Bucht sorgte eine Ankündigung nun für hitzige Diskussionen.

Lübecker Bucht: Sind diese Preise gestiegen?

In einer Facebook-Gruppe für Ostsee-Fans teilt eine Frau ein großes Schild aus Timmendorfer Strand – darauf zu sehen: Preise für die Anmietung von Strandkörben.

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Das ist die Lübecker Bucht:

  • Die Lübecker Bucht ist eine Meeresbucht der Ostsee, die vollständig zu Deutschland gehört.
  • Als Teil der Mecklenburger Bucht bildet sie die „südwestliche Ecke“ der Ostsee.
  • An der südwestlichen Spitze der Lübecker Bucht mündet in Lübeck-Travemünde die Trave. Nach Osten wird die Bucht begrenzt durch den Klützer Winkel. Angrenzende Bundesländer sind Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
  • Die Seebäder Kellenhusen, Grömitz, Pelzerhaken, Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Niendorf haben neben Lübeck-Travemünde mit der Halbinsel Priwall eine große Bedeutung für den Fremdenverkehr in Deutschland.

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Menschen regen sich über Strandkorbpreise in der Lübecker Bucht auf

Die Preise führen in den sozialen Netzwerken zu hitzigen Diskussionen.

Ein Zweierkorb kostet laut Schild satte 15 Euro am Tag und 95 Euro für eine ganze Woche. Auch für einen Sonnenschirm müssen Besucher zahlen. Der kostet bei dieser Vermietung sechs Euro.

Ein Mann fragt entgeistert, ob die Preise erhöht worden seien, während eine Urlauberin sich beschwert, sie habe letztes Jahr noch zehn Euro für den Strandkorb bezahlt. Die Erhöhung findet sie: „Ziemlich frech!“

„Die bekommen alle den Hals nicht voll genug“, beschwert sich eine andere über die erhöhten Preise. Sie rechnet vor, dass ein Besuch in der Lübecker Bucht zwölf Euro für die Parkgebühren koste, 15 Euro für den Strandkorb und dann auch noch sechs Euro Kurtaxe. Und schon seien „mal eben 33 Euro am frühen Morgen weg“. Dazu würden dann auch noch die aktuell sehr hohen Benzinpreise kommen.

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Ist der Preisanstieg in der Lübecker Bucht gerechtfertigt?

Eine andere Frau hingegen versucht, zu beschwichtigen: „Ich glaube, dass die Preise den derzeitigen Umständen geschuldet sind“, und erntet reichlich Zustimmung.

Strandkorbvermieter würden jedes Jahr Strandkörbe austauschen und reparieren müssen. „Hinzu kommen die Corona-Zeiten in denen der Lageplatz trotzdem bezahlt, die Strandkörbe auch hin und her transportiert werden mussten und viel weniger Einnahmen kamen.“

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Dennoch gibt es viele, die sich über die hohen Preise aufregen. „Was da zusammenkommt, bevor man dann endlich die Sonne genießen kann, ist nicht unerheblich“, empört sich eine Urlauberin.

Lübecker Bucht: Gibt es eine Lösung für die teuren Preise?

Als „ganz normal“ beschreibt eine andere die Kosten. „Jeder erhöht die Preise.“ Und jemand anderes hat auch einen konstruktiven Vorschlag in der hitzigen Debatte einzuwenden.

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Wer den Strandkorb nicht bezahlen könne oder wolle, der „nimmt eben seine Decke und den Boden.“ Der ist am Strand auch nicht gerade ungemütlich. (fk)