Mecklenburg-Vorpommern: Ein Paar kommt nach Hause – unglaublich, was es an seiner Haustür findet!

Damit hatte das Paar auf dem Heimweg nach Waren an der Müritz nicht gerechnet.
Damit hatte das Paar auf dem Heimweg nach Waren an der Müritz nicht gerechnet.
Foto: imago images/BildFunkMV, imago images/Panthermedia (Symbolbilder, Montage MOIN.DE)

Es klingt ein bisschen wie aus einem Zeichentrickfilm, was es am Sonntag in Waren an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern für eine irre Verkettung gab. Eine Ehepaar war dort am Nachmittag zu seinem Haus zurückgekehrt – doch kurz davor mussten die beiden stutzen.

Denn in der Haustür war plötzlich ein Loch. Die beiden riefen deswegen die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern an. Am Vortag sei noch alles in Ordnung gewesen, erzählte das Ehepaar.

Mecklenburg-Vorpommern: Sprengkörper gezündet

Die Beamten machten sich auf zu dem Haus und befragten Zeugen, die einen lauten Knall gehört haben wollen. Demnach sollen Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen vermutlich selbstgebauten Sprengkörper gezündet haben, wie die Polizei berichtet.

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Und das habe diese irre Verkettung ausgelöst: Ein Metallteil aus dem Sprengkörper durchschlug zuerst den Sichtschutzzaun des Hauses und anschließend die Verglasung der Haustür.

Doch damit nicht genug: Im Haus selbst traft das Geschoss dann auch noch einen Spiegel im Flur. Auch ein weiteres Metallteil wurde in der Fassade festgestellt. Der Schaden soll bei über 2000 Euro liegen.

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Daten und Fakten zu Mecklenburg-Vorpommern:

  • 1,6 Millionen Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mecklenburg-Vorpommern zählt insgesamt 337 Kilometer Außenküste
  • Mit Heiligendamm hat Mecklenburg-Vorpommern den ältesten Seebadeort Deutschlands (gegründet 1793)
  • In Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, leben 96 000 Menschen
  • Rostock ist mit über 208 000 Einwohnern die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern

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Mecklenburg-Vorpommern: Fenster vibrierten

Bei dem Knall in der Nacht sollen Fenster von umliegenden Häusern vibriert haben. Die Polizei rief aber niemand.

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Zu einem möglichen Motiv ist derzeit nichts bekannt. Auch nicht, ob es gezielt das Haus der Familie treffen sollte. Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter 0395/55822224 bei der Einsatzleitstelle zu melden. (rg)

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