Meer: Experte hat böse Befürchtung für den Sommer! „Probleme und Zwischenfälle“

Ein Wachturm der Rettungsschwimmer an der Ostsee
Ein Wachturm der Rettungsschwimmer an der Ostsee
Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Die Sehnsucht nach Sommer, Sonne und Meer ist bei vielen Menschen groß. Nach dem langen Lockdown zieht es viele Urlauber an die Nordsee und Ostsee. In einigen Regionen ist das bereits jetzt schon wieder möglich. Ab dem 17. Mai öffnet Schleswig-Holstein landesweit für Urlauber.

Der Ansturm aufs Meer bereitet nicht nur manchen Küstenorten Sorgen (MOIN.DE berichtete), sondern auch der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Meer: Badegäste überschätzen sich

„Wir befürchten für die Sommersaison 2021 deutlich mehr Probleme und Zwischenfälle am und im Wasser als bereits in der Saison 2020“, sagte DLRG-Pressesprecher Achim Wiese.

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„Viele unterschätzen, wie viel Fitness verloren gegangen ist, wenn sie lange zu Hause sind und sich über einen langen Zeitraum nicht regelmäßig und ausreichend bewegen.“

Als Folge der Schwimmbadschließungen und fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten rechnet die DLRG sowohl mit einem weiteren Anstieg von Kinder, die nicht schwimmen können, als auch mit erhöhten Ertrinkungszahlen speziell in den Sommermonaten.

Deshalb blicke man mit Sorge auf die anstehende Badesaison. An Nord- und Ostsee startet die offizielle Badesaison, in der die Rettungsschwimmer ihre Posten beziehen, Mitte Mai. Die DLRG sorgt etwa in Schleswig-Holstein und Niedersachsen unter anderem an je rund 50 Stränden für sicheres Badevergnügen.

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Hinzu kommen Hunderte bewachte Badestellen an Binnengewässern. An anderen bewachten Stränden etwa entlang der Kieler Förde oder in Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern ist die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz.

In Warnemünde ging die Saison bereits am Donnerstag los. (dpa/lh)