Meer: Urlaubsorte befürchten Ansturm – doch DAMIT hätte wohl niemand gerechnet

Für das Pfingstwochenende haben viele Ferienorte mit einem Ansturm aufs Meer gerechnet.
Für das Pfingstwochenende haben viele Ferienorte mit einem Ansturm aufs Meer gerechnet.
Foto: picture alliance/dpa

Viele Küstenorte haben für das verlängerte Wochenende mit zahlreichen Tagesgästen gerechnet, die zu einem Ausflug ans Meer an die Nordsee oder Ostsee fahren. Dementsprechend haben Ferienorte sich gewappnet, An Gastronomen und Küsten-Fans appelliert. Verstärkte Kontrollen angekündigt (MOIN.DE berichtete).

Doch eine Sache machte wohl vielen Plänen einen Strich durch die Rechnung: Das graue und regnerische Wetter am Meer. „Das Wetter könnte zwar besser sein, trotzdem ist die Stimmung gut und alle halten sich an die Vorgaben“, sagte Olaf Raffel vom Tourismus Marketing Büsum. Die Unterkünfte sind ausgebucht, der Ansturm von Tagesgästen hält sich jedoch in Grenzen.

Schauer am Meer

Ähnlich verlief der Samstag in Grömitz: Bei unbeständigem Wetter reisten nur wenige Tagestouristen an. Dank der zahlreichen Übernachtungsgäste waren aber Unterkünfte und Plätze in den Restaurants so gut wie ausgebucht, sagte Jacqueline Felsmann vom Tourismus-Service Grömitz.

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Trotz des Windes und der kleinen Schauer seien auch einige Familien am Strand unterwegs gewesen. „Hier sind einfach alle glücklich, dass es wieder los geht“, berichtete Felsmann. Seit dem 17. Mai ist der Tourismus in ganz Schleswig-Holstein unter Einhaltung bestimmter Corona-Vorgaben wieder möglich.

Der Pfingstsamstag am Timmendorfer Strand war für die vielen angereisten Übernachtungsgäste ebenfalls regnerisch. Einige seien vielleicht etwas enttäuscht und hatten sich ihren Pfingsturlaub anders vorgestellt, aber die Lage auch in den Corona-Testzentren sei insgesamt entspannt, sagte Kurdirektor Joachim Nitz.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Meer: Fehmarn komplett belegt

Die Unterkünfte auf der Insel Fehmarn waren nahezu komplett belegt. Bei den Corona-Tests war bereits am Samstagmittag klar, dass am Sonntag mit circa 3.000 Tests die Kapazitätsgrenze erreicht werden würde, berichtete der Tourismusdirektor Oliver Behncke. Er vermutete, dass viele spontane Tagesbesucher wegen der Wetterprognosen und auch wegen der Baustelle auf der A1 ihren Weg nach Fehmarn nicht angetreten hätten.

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Die Baustelle zwischen Pansdorf und Neustadt hatte bereits zuvor für Verzögerungen gesorgt. Viele Touristen nutzten aber offenbar den Freitag für ihre Anreisen denn weitere Geduldsproben für die Autofahrer blieben am Samstag überwiegend aus. (dpa)