Sylt: Vorsicht vor dieser Gefahr! Sie kann zu schmerzhaften Verletzungen führen

Sylt: Auf den ersten Blick sieht die Pflanze harmlos aus, doch sie kann schmerzhafte Verletzungen hervorrufen.
Sylt: Auf den ersten Blick sieht die Pflanze harmlos aus, doch sie kann schmerzhafte Verletzungen hervorrufen.
Foto: picture alliance/dpa & picture alliance / rtn - radio tele nord

Wer den Urlaub auf Sylt verbringt, sollte vor allem bei Ausflügen ins Grüne gut aufpassen. Denn auf der Insel breitet sich eine Gefahr aus, die für Menschen höchst schmerzhaft werden kann.

Die Gemeinde Sylt warnt sowohl Touristen als auch Einheimische davor.

Sylt: Gefährliche Pflanze

Die Rede ist von der Herkulesstaude, die auch unter dem Namen Riesenbärenklau bekannt ist. „Auch in diesem Jahr treiben auf Sylt wieder Vorkommen aus“, informiert die Gemeinde. Bereits jetzt blühen zahlreiche Pflanzen auf der Insel.

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Auch wenn die Blüten harmlos aussehen, sollte man die Pflanzen keinesfalls unterschätzen. Kommt die Haut mit dem Saft der Herkulesstaude in Kontakt, kann dies „bei anschließender Sonnenbestrahlung zu schwerwiegenden Verbrennungen und Entzündungen führen.“

Wer sich länger in der Umgebung der Pflanzen aufhält, kann in Einzelfällen auch unter Atemnot leider oder eine mehrwöchigen Bronchitis davontragen.

Pflanze soll auf Sylt entfernt werden

In Einzelfällen kann es bei einem längeren Aufenthalt unmittelbar neben den Pflanzen zu Atemnot und einer bis zu drei Wochen anhaltenden akuten Bronchitis kommen.

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Das Amt für Umwelt und Bauen der Gemeinde Sylt empfiehlt deshalb, den Riesenbärenklau rigoros zu entfernen, im Optimalfall noch vor der Samenreife. Denn eine Herkulesstaude kann bis zu 10.000 Samen produzieren, die ganz einfach durch den Wind verbreitet werden können.

Um das Gewächs zu entfernen, sollte der Pflanzenstängel dicht am Boden gekappt werden. „Da die Pflanzen erneut austreiben oder aus Samen nachsprießen können“, sollte man die Stellen nach der ersten Rodung immer wieder kontrollieren.

Die Reste sollten über den Hausmüll entsorgt werden. Besonders wichtig: Jeglichen Hautkontakt vermeiden! Deshalb rät die Gemeinde zu Schutzkleidung. Sollte es dennoch zu einer Berührung kommen, gilt es, die Sonne zu meiden und den betroffene Bereich mit Wasser und Seife oder mit Spiritus zu reinigen. (lh)