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„Mein Schiff“: Zwei Schiffe im gleichen Hafen – als Reisende sich treffen, wird es schmerzhaft

Es sind Zufälle, die selbst erfahrene Crew-Mitglieder immer wieder vor besondere Herausforderungen stellen: Treffen mehrere „Mein Schiff„-Ozeanriesen zeitgleich in einem Hafen ein, wird es schon mal unübersichtlich, wie „Spiegel TV“ zeigt. In Kiel hatte ein „Mein Schiff„-Mitarbeiter ein ganz besonderes Treffen auf einem Schwestern-Schiff der Flotte – und kommt höchst aufgewühlt zurück…„Mein Schiff“: Begegnung mit […]

© IMAGO / penofoto

Kreuzfahrten

Spannende Fakten zu Tui-Kreuzfahrten

Es sind Zufälle, die selbst erfahrene Crew-Mitglieder immer wieder vor besondere Herausforderungen stellen: Treffen mehrere „Mein Schiff„-Ozeanriesen zeitgleich in einem Hafen ein, wird es schon mal unübersichtlich, wie „Spiegel TV“ zeigt.

In Kiel hatte ein „Mein Schiff„-Mitarbeiter ein ganz besonderes Treffen auf einem Schwestern-Schiff der Flotte – und kommt höchst aufgewühlt zurück…

„Mein Schiff“: Begegnung mit Folgen

Mittagspause in Kiel. Gerade hat Hotelmanger Yener Dasdemir seine Kontrollrunden auf der „Mein Schiff 6″abgeschlossen, die Kabinen sind fertig für neue Gäste, weitere Vorbereitungen laufen. Zeit zum Durchatmen. Doch hat noch mehr vor. In strahlend weißer Uniform geht er an Deck, es folgen liebevolle Umarmungen, ein Kuss.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

Auf ihn gewartet hat Milena Sapountzi, Gäste-Service-Managerin an Bord der „Mein Schiff 1“ gleich nebenan – Dasdemirs Freundin und ebenfalls in Uniform. Die Freizeit, die den beiden bleibt, ist kostbar. Lange schauen sich die beiden in die Augen, denn sie haben sich seit Monaten nicht gesehen.

Große Gefühle an Bord der „Mein Schiff“ 1… (Symbolbild) Foto: imago/PhotoAlto

„Mein Schiff“: „Das ist die schlimmste Zeit“

Problematisch: Auch Telefonieren ist schwierig, während Sapountzi und Desdemir auf „ihren“ Schiffen arbeiten. Beide sind auf den Schiffen viel beschäftigt. „Für mich ist das furchtbar. Das ist die schlimmste Zeit“, erzählt Sapountzi. Ihr Blick wird starr, sie umklammert die Hand ihres Geliebten etwas fester.

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„Wir schaffen es irgendwie, sehen uns über das Internet, das aber momentan nicht immer so stabil ist“, schiebt sie nach. Desdemir erzählt, dass sich die beiden zwar Nachrichten schreiben, doch da fehlten einfach Mimik und die echte Begegnung: „Das ist natürlich schwierig“.


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„Mein Schiff“: Licht am Horizont

Einen Lichtblick für das frisch verliebte Paar gibt es allerdings: Beide sind aktuell in Europa unterwegs, so steigt die Chance auf Treffen in der realen Welt, wie an diesem Tag in Kiel.

Viel zu schnell ist das dann auch schon wieder vorbei, die Arbeit ruft. Eine echte Belastungsprobe für die Liebe, Sapountzi und Desdemit haben sich erst vor etwa einem Jahr kennengelernt. Natürlich auf einem Schiff.

Anfangs, im Berufsalltag, verstanden sie sich nicht so gut, gibt Sapountzi schmunzelnd preis. Doch es wurde mehr – eine Liebe, die die ganze Welt umspannt. Und beweist, dass selbst der größte Ozean Menschen nicht zu trennen vermag.

Die ganze „Spiegel TV“-Dokumentation kannst du >>>hier sehen.