„Mein Schiff“: Corona-Fall an Bord – das hat Folgen für die Urlauber

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Corona-Alarm auf der „Mein Schiff 2“!

Das Kreuzfahrtschiff, das verschiedene Ziele in Spanien, Frankreich und Italien anlaufen wollte, muss jetzt einen Hafen streichen. Denn auf der „Mein Schiff 2“ soll es zu einer Corona-Infektion bei einer Crew-Mitarbeiterin gekommen sein.

„Mein Schiff“: Corona-Fall an Bord

Auf der aktuellen Reise, die am 13. August startete, wurde der geplante Anlauf des französischen Hafens Ajaccio auf Korsika deshalb gestrichen. Das Crewmitglied arbeitet laut dem Branchenportal „Kreuzfahrt Aktuelles“ in einem sensiblen Bereich des Kreuzfahrtschiffes, in dem man ständig auf ungeimpfte Personen trifft.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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+++ „Mein Schiff“ ändert Fahrplan – aus einem ernsten Grund +++

Dabei soll es sich um den Kids Club handeln. Das Crewmitglied soll sich bei eines der Kinder an Bord angesteckt haben.

„Mein Schiff“-Route ändert sich

Daraufhin wurde die Mitarbeiterin entsprechend des geltenden Hygiene- und Sicherheitsprotokolls sofort isoliert und eine Kontaktnachverfolgung durchgeführt. Aktuell sind weitere Fälle noch nicht bekannt, berichtet.

+++ „Mein Schiff“: Starker Wind macht Schiff zu schaffen – Kreuzfahrt-Highlight entfällt! +++

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Die Deutschen lieben Kreuzfahrt-Urlaub:

  • Insgesamt unternahmen im Jahr 2018 rund 2,73 Millionen deutsche Passagiere eine Kreuzfahrt. Der Großteil davon entschied sich für eine Hochseekreuzfahrt, vor allem mit Aida und Tui („Mein Schiff“).
  • Am beliebtesten sind Kreuzfahrten mit weitem Abstand bei US-Amerikanern, gefolgt von Chinesen – dann folgen die Deutschen.
  • Über 30 Prozent der weltweiten Kreuzfahrtschiffe werden in der Karibik eingesetzt, damit ist sie vor dem Mittelmeer das beliebteste Fahrtgebiet.
  • Die beliebtesten Fahrtgebiete unter den deutschen Kreuzfahrern sind Nordeuropa und das westliche Mittelmeer.
  • Der Begriff hat seinen Ursprung in dem niederländischen Wort „kruiser“ aus dem 17. Jahrhundert, der ein kreuzendes (im Sinne von hin und her fahrend) Schiff bezeichnete.
  • Dank des Kreuzfahrt-Booms der vergangenen Jahre ist Deutschland heute ein Werftenstandort von weltweitem Rang.
  • In der öffentlichen Wahrnehmung werden aber immer auch die hohen Belastungen für Mensch und Umwelt durch Kreuzfahrtschiffe betrachtet.

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Da die Reederei schnell gehandelt habe, dürfte es zu keinem größeren Ausbruch gekommen sein. Die „Mein Schiff“-Mitarbeiter werden regelmäßig auf das Coronavirus getestet.

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Für die Reisenden hat der Corona-Fall die Folge, dass Aufgrund der sehr vorsichtigen Vorgehensweise des Hafens Ajaccio die Route nun geändert wurde und die „Mein Schiff 2“ einen verlängerten Aufenthalt über Nacht im Hafen von Civitavecchia in Italien planen wird.

Es bleibt nicht bei einer Infektion an Bord der „Mein Schiff 2“

Am Mittwoch wurde nun bekannt, dass die Mitarbeiterin nicht die einzige Infizierte an Bord bleibt. Weitere Crewmitglieder hat es getroffen. Wie viele es betrifft und wie es jetzt weitergeht, erfährst du >> hier. (oa)