MontanaBlack: Youtuber will seiner Heimat den Rücken kehren – der Grund ist eindeutig! „400.000 Euro mehr auf meinem Konto“

YouTube-Star MontanaBlack stammt aus Buxtehude.
YouTube-Star MontanaBlack stammt aus Buxtehude.
Foto: picture alliance/dpa

Auf Youtube hat MontanaBlack, der im richtigen Leben Marcel Eris heißt, mehr als 2,8 Millionen Abonnenten. Dazu kommen fast eine Million Follower auf Twitter und 3,7 Millionen Follower auf Twitch, einem Live-Streaming-Videoportal.

Damit gehört MontanaBlack zu den erfolgreichsten Twitch-Streamern Deutschlands. Das Geld, das der Youtuber aus Buxtehude verdient, hat er gut investiert. So hat sich Marcel Eris zum Beispiel inzwischen ein Haus in seiner Heimatstadt gebaut. Und auch sonst kann sich der 33-Jährige eigentlich nicht beklagen. Eigentlich.

MontanaBlack: Will er nach Malta auswandern?

Denn aktuell beschäftigt sich MontanaBlack damit, Deutschland zu verlassen und nach Malta auszuwandern. Die Gründe: Der Staat würde versuchen, mit der Rundfunklizenz sein Programm zu bestimmen. Außerdem würde er in Malta weniger Steuern zahlen müssen.

---------------

Das ist MontanaBlack:

  • wurde am 2. März 1988 in Buxtehude geboren
  • sein vollständiger Name lautet Marcel Thomas Andreas Eris
  • ist ein deutsch-türkischer Webvideoproduzent und Livestreamer
  • beschäftigt sich in seinen Streams hauptsächlich mit Videospielen, wie z. B. Call of Duty, FIFA und Fortnite
  • Seit 2018 gilt er als größter deutscher Gaming-Livestreamer auf Twitch

---------------

Das erklärt er so: Wenn er eine Million Euro pro Jahr verdienen würde, müsste er in Deutschland dem Staat 50 Prozent, also 500.000 Euro an Steuern zahlen. In Malta hingegen wären es etwas mehr als 10 Prozent.

+++ „Mein Schiff 3“ in Hamburg gesichtet, aber das hat nichts Gutes zu bedeuten +++

„Ich verdien eine Million Euro im Jahr und am Ende geb ich davon 100 weg und hab 400.000 € mehr auf meinem Konto“, so MontanaBlack. Das sei einfach „verrückt sein Urgroßvater, Dicker“, sagt der Youtuber in einem aktuellen Video.

MontanaBlack hatte bereits Angebote aus Malta

Ein weiterer Grund: Dort könne er wieder Casino-Streams betreiben, mit denen er 2019 in Deutschland ziemlich erfolgreich war, sie aber inzwischen nicht mehr sendet – vermutlich aus rechtlichen Gründen.

MontanaBlack spricht über das Auswandern.

Bereits in der Vergangenheit soll er laut eigenen Aussagen lukrative Angebote aus Malta erhalten haben. Dort hätte er laut sogar Teilhalber eines Casinos werden können. Doch er entschied sich zunächst dagegen.

MontanaBlack und die Rundfunklizenz

Das könnte sich jetzt aber ändern. Denn der Youtuber ärgert sich über die neuen Regeln für Streamer in Deutschland. So sagt er, dass „Vater Staat“ von ihm verlange, Spiele, die ab 18 sind, erst ab 23 Uhr zu spielen. Das wolle er sich nicht bieten lassen.

Er ist der Meinung, dass „Vater Staat“ ihm mit der Rundfunklizenz große Steine in den Weg lege und ihm das kaputt mache, was er sich acht Jahre lang aufgebaut habe.

Aber was hat es mit dieser Rundfunklizenz auf sich? Ein neues Gesetz sieht vor, dass für Livestreamer auf Twitch und Youtube die gleichen Regeln gelten sollen wie etwa für das Fernsehen. Davon ausgenommen sind Kanäle mit weniger als 20.000 gleichzeitigen Zuschauern.

MontanaBlack schwärmt von Malta

MontanaBlack wäre also als einer der wenigen deutschen Streamer davon betroffen. Und das passt ihm gar nicht. Auch auf Twitter schwärmt der 33-Jährige immer wieder von Malta.

---------------

Mehr Promi-News aus Hamburg und Norddeutschland:

„3nach9“: Armin Laschet bekommt unangenehme Frage gestellt – was dann kommt, sagt viel über ihn

Udo Lindenberg: Fotos aufgetaucht! Sie zeigen den Rocker bei geheimen Dreharbeiten

Ina Müller: Ihr Freund Johannes Oerding packt aus – mit DIESEM Problem hat das Paar zu kämpfen

--------------

So vergleicht er in einem Tweet zum Beispiel das Wetter in Buxtehude und auf der Mittelmeerinsel. Während es in seiner Heimatstadt sechs Grad sind, liegt die Temperatur dort bei 21 Grad. „100% jetzt grad lieber da als hier“, schreibt er dazu.

Ob er tatsächlich auswandern wird, ist im Moment aber noch unklar. (mk)