MV: Fiese Corona-Betrüger wollen Frau reinlegen – doch sie hat einen ungeahnten Schutzengel

In Mecklenburg-Vorpommern (MV) wurde eine Frau fast Opfer einer fiesen Betrugsmasche.
In Mecklenburg-Vorpommern (MV) wurde eine Frau fast Opfer einer fiesen Betrugsmasche.
Foto: IMAGO / Pressedienst Nord

Kriminelle nutzen die aktuelle Corona-Pandemie aus, um durch verschiedene fiese Betrugsmaschen an Geld zu kommen. Wie bei einer Frau aus Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (MV).

Häufig wird der beliebte Enkel-Trick angewendet. In dem Fall aus MV hat es aber nicht geklappt.

MV: Fiese Corona-Betrüger lauern Frau auf

Die 86-jährige Seniorin meldete sich bei der Polizei und schilderte, dass sie Opfer einer Betrugsmasche geworden sei. Gegen 15.15 Uhr habe sich ein Betrüger als Arzt der Universitätsklinik Rostock am Telefon bei ihr gemeldet.

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Dieser gab an, ihr Enkel sei an Corona erkrankt und liege im Sterben. Er benötige eine Impfung eines noch nicht zugelassenen Impfstoffs aus den USA. Diese Impfung koste einmalig 8.000 Euro, ihr Enkel benötige insgesamt fünf der Impfungen.

MV: Taxifahrer verhindert Geldübergabe

Damit sie die hohe Geldsumme persönlich bei ihrer Bank abholen könne, würde er ihr ein Taxi bestellen. Als das Taxi vor ihrer Wohnung eintraf, stieg sie zu und erklärte laut Polizei dem Taxifahrer den Sachverhalt.

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Dank des aufmerksamen Mannes konnte eine Geldübergabe verhindert werden. Er wies die Frau darauf hin, dass es sich um einen Betrug handle und sie kein Geld abholen solle. Er bewegte die Rentnerin dazu, die Polizei zu informieren.

MV: Polizei warnt vor fiesen Betrugsmaschen

Kriminelle nutzen aktuell die Corona-Pandemie aus, um durch verschiedene vorgetäuschte Szenarien an das Geld älterer Menschen zu kommen. Insgesamt registrierte die Polizei Rostock am 15. Februar 2021 acht derartige Anrufe im ganzen Stadtgebiet.

Bei allen blieb es bei Betrugsversuchen. „Bleiben Sie weiterhin aufmerksam. Legen Sie auf, sobald der Anrufer hohe Geldsummen fordert. Wenn Ihnen die Situation verdächtig erscheint, melden Sie sich unter der 110, dem örtlichen Polizeirevier oder über die Internetwache“, warnt die Polizei Rostock. (oa)

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