MV: Polizei will Autofahrer kontrollieren – dann folgen irre Szenen!

Das war ein turbulentes Wochenende für die Polizei in MV (Symbilbild)
Das war ein turbulentes Wochenende für die Polizei in MV (Symbilbild)
Foto: imago images

Es sind Szenen wie aus einem Actionfilm: In Mecklenburg-Vorpommern (MV) hat sich am Wochenende eine wilde Verfolgungsjagd ereignet.

Polizisten aus MV hatten Samstagabend in der Nähe von Rostock auf einem Parkplatz der A20 eine gewöhnliche Verkehrskontrolle durchgeführt. Doch plötzlich erlebten die Beamten gleich mehrere Überraschungen.

MV: Polizei stoppt flüchtigen Gefangenen

Bei der Kontrolle eines roten Toyotas wurden die Polizisten aufmerksam. Der Fahrer ignorierte zunächst die Anhaltesignale der Polizei und flüchtete mit seinem Auto Richtung Rostock. Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Trotz mehrmaliger Hinweise und Aufforderungen zum Halten, setzte der Mann seine Fahrt unbeirrt fort.

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Daten und Fakten zu Mecklenburg-Vorpommern (MV):

  • Mecklenburg-Vorpommern ist das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland
  • 1,6 Millionen Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mecklenburg-Vorpommern zählt insgesamt 337 Kilometer Außenküste
  • Mit Heiligendamm hat Mecklenburg-Vorpommern den ältesten Seebadeort Deutschlands (gegründet 1793)
  • In Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, leben 96.000 Menschen
  • Rostock ist mit über 208.000 Einwohnern die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern
  • Rügen, die größte Insel Deutschlands, gehört zu Mecklenburg-Vorpommern

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Schließlich stieß der Toyota mit einem Funkstreifenwagen der Polizei zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung. Beide Autos wurden dabei erheblich beschädigt, zwei Beamte leicht verletzt. Dennoch setzte der Fahrer seine Flucht fort und konnte erst später durch mehrere Polizeiwagen gestopt werden.

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Bei der Kontrolle stellten die Beamten gleich mehrere Verstöße fest. Zum einen war der 28-jährige Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Toyota war zudem von der Polizei zuvor stillgelegt worden. Außerdem waren an dem Auto gestohlene Kennzeichen montiert.

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MV: Überraschung bei Prüfung der Personalien

Eine noch größere Überraschung dürfte es gegeben haben, als die Polizisten die Identität des Mannes feststellten. Bei dem 28-Jährigen handelte es sich nämlich um einen entflohenen Strafgefangenen, der seit dem 21. Januar in der JVA Neustrelitz vermisst wurde, nachdem er von einem Ausgang nicht zurückgekehrt war.

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Darüber hinaus stellten die Polizisten einen positiven Drogenvortest fest. Nun wird gegen den Mann unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (mik)