„Nord bei Nordwest“: Eingriffe in den Dreh – DIESE Umgestaltung könnte alles verändern

Der Hafen von Orth, Kulisse für „Nord bei Nordwest“.
Der Hafen von Orth, Kulisse für „Nord bei Nordwest“.
Foto: IMAGO / Hoch Zwei/Angerer

Wahre Fans der ARD-Krimi-Reihe „Nord bei Nordwest” wissen: Schwanitz, das ist ein Ort an der Ostsee, der aber eigentlich gar nicht existiert.

Gedreht wird „Nord bei Nordwest” zu großen Teilen auf der Insel Fehmarn. Doch nun ist dort ein umstrittenes Bauprojekt geplant, dass Einfluss die Kulisse von Schwanitz haben könnte.

„Nord bei Nordwest“: Ausgerechnet hier wird gebaut

Die Baustelle betrifft einen Ort, der fest zum Norddeutschland-Krimi rund um Hauke Jacobs, Hannah Wagner und Jule Christiansen gehört. Ausgerechnet die Behausung der Hauptfigur liegt direkt neben an.

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Das ist „Nord bei Nordwest“:

  • „Nord bei Nordwest“ ist eine Kriminalfilmreihe der ARD
  • Die Reihe spielt in dem fiktiven Ort Schwanitz
  • Gedreht wird im Norden, häufig auch auf der Insel Fehmarn
  • Hinnerk Schönemann spielt Hauke Jacobs, einen ehemaligen LKA-Ermittler, der jetzt als Tierarzt tätig ist
  • Marleen Lohse spielt Jule Christiansen, eine Tierarzthelferin, bei der Aufklärung von Verbrechen mischt sie sich gerne mit ein
  • Hannah Wagner ist die Ermittlerin in Schwanitz, gespielt wird sie von Jana Klinge

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Die „Princess of Schwanitz“, wie sie in der Serie heißt, ist ein gemütliches Hausboot, auf dem Hinnerk Schönemann in seiner Rolle als Tierarzt und Ex-LKA-Ermittler Hauke Jacobs lebt.

Hitzige Verfolgungsjagden, Liebesschwüre und sogar eine Explosion trugen sich auf und rund um das rustikale Fischerboot zu. Klar, dass die Kulisse in nächster Nähe bei Dreharbeiten besonders im Fokus steht.

„Nord bei Nordwest“: Dreharbeiten in Gefahr?

Geplant ist ein Gebäude, das mit über sieben Metern Höhe nicht nur Schwanitz für immer verändern könnte. Fans dürften noch aus einem anderen Grund mit Sorge auf das Projekt blicken: Die Bauarbeiten dürften Jahre dauern. Können Dreharbeiten ohne Probleme stattfinden?

Bereits seit 2017 plant der Tourismus-Service Fehmarn eine neue WC-Anlage. Investor und Gemeinde landeten sogar vor Gericht, da Anwohner Sturm liefen. Der Bauplatz gilt als schlecht zugänglich für alte Menschen und Rollstuhlfahrer, der Bebauungsplan sieht eigentlich ein niedrigeres Gebäude vor.

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„Nord bei Nordwest“: Heftige Kritik am Bau-Vorhaben

Eine Kritikerin ist sich sogar sicher, auf dieser Hafenseite benötige niemand öffentlichen WCs, Gäste seien dort wenig unterwegs. Doch was bedeutet der geplante Neubau für die Dreharbeiten? In Orth herrscht zwar bereits regelmäßig Trubel durch Touristen, Kitesurfer und Segler – doch für Dreharbeiten müssen Bereiche rund um den Hafen regelmäßig abgesperrt werden.

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Auch wenn der Betrieb rund um die neuen WCs gering ausfallen sollte, würde eine Baustelle dennoch die Kulisse zerstören, und das über Jahre.

„Nord bei Nordwest“: Der NDR bleibt vage

Fehmarns Tourismus-Chef Oliver Behncke versucht, zu beschwichtigen. Gegenüber den „Lübecker Nachrichten“ sagte er: „Der Neubau eines Gebäudes an der geplanten Stelle würde aufgrund der Größe in keinem Fall ein Problem für die Fortführung der Dreharbeiten bedeuten“. Der NDR gab lediglich an, dass man auf die Gegebenheiten vor Ort keinen Einfluss habe.

Es bleibt abzuwarten, ob das Team von „Nord bei Nordwest“ Orth den Rücken kehren muss oder Schwanitz einfach „nur“ äußerlich ein anderes wird. (wip)