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„Nord Nord Mord“ (ZDF): Zuschauer wütend über geheimes Serien-Detail – ausgerechnet Bäume verraten alles

„Nord Nord Mord“ spielt auf Sylt – doch Sievers und Co. sind viel weniger auf der Insel unterwegs als gedacht – ein Detail sorgt für Frust.

© ZDF / Georges Pauly

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Endlich flimmert die neueste Episode von „Nord Nord Mord“ über die Bildschirme – wer nicht schon in der ZDF-Mediathek die Neugier befriedigt hat, kann sich am 27. Februar über „Sievers und die letzte Beichte“ freuen.

Wie der Titel verrät, bekommt eine Kirche auf Sylt viel Aufmerksamkeit. Nicht das erste Mal, das die Macher ein Gotteshaus in „Nord Nord Mord“ prominent in Szene setzen. Eines davon raubte einer Zuschauerin nun den Schlaf…

„Nord Nord Mord“: Heute keine Messe

Mitten in der Nacht wendet sich eine Zuschauerin an andere Fans von „Nord Nord Mord“. Ihr anliegen: Wo liegt die schöne Kirche mit den hohen, dunkelgrünen Giebeln, die in der Folge „Sievers und der große Knall“ zu sehen ist?

Auf Sylt! Wollen viele Liebhaber von Knautschgesicht Sievers und Co. gleich rufen, immerhin spielt die Reihe doch auf der beliebten Urlaubs-Insel. Doch weit gefehlt – wie in unzähligen anderen Produktionen bedienen sich die Macher an Drehorten, die nicht auf der Insel liegen. So liegt auch die Kathedrale im Kleinformat nicht auf der Insel der Schönen und Reichen, sondern in Hamburg.

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„Nord Nord Mord“-Sievers vor der Kirche, um die es geht. Foto: Screenshot ZDF

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Kritik an „Nord Nord Mord“

Standort des schicken Gotteshauses ist Altengamme, im echten Leben hört es auf den Namen St. Nicolai und empfängt seit über 775 Jahren Gläubige wie Kunst-Genießer. Kein Wunder, die Innenräume von St. Nicolai sind mit Bildern des Malers Hans Förster (1862 – 1966) geschmückt – so detailgetreu, dass sie fast wie Fotografien wirken.

Trotz des schönen Anblicks passt einigen „Nord Nord Mord“-Veteranen die Entscheidung so gar nicht. „Echt schade… wenn man als Inselfreund die Serie guckt“, moniert einer. Noch deutlicher übt eine andere Zuschauerin Kritik: „Einen Krimi auf Sylt zu drehen und dann eine Kirche vom Festland einzubauen, finde ich für Zuschauer, die Sylt kennen, einfach nur albern. Sylt hat viele schöne Kirchen!“.


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„Nord Nord Mord“ nicht auf Sylt

Das stimmt, und in „Sievers und die letzte Beichte“ wurde sogar in und um die evangelische Kirche St. Martin in Morsum gedreht. Zur Verteidigung der Macher von „Nord Nord Mord“ muss allerdings gesagt sein: Nicht alle Gebäude auf Sylt sind immer für Dreharbeiten verfügbar, oder überhaupt zu haben.

Dazu kommt der Faktor Zeit, der Teams wie Schauspieler oft dazu zwingt, möglichst kurze Wege zwischen Schauplätzen zu haben. So entstand beispielsweise die Weihnachtsfolge „Sievers und die stille Nacht“ gar nicht im Winter. Die Kameraleute tricksten, und zeigten keine Bäume – denn die grünten bereits.

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Die Bäume sind ohnehin oft ein wichtiger Hinweis darauf, ob wirklich auf Sylt gedreht wurde oder nicht: Stehen die Stämme hoch, scheidet die Nordsee-Insel in den meisten Fällen aus. Denn an der stürmischen See wachsen Bäume eben nicht auf mehrere Meter an. Vielleicht schauen auch Kritiker so doch noch einmal ganz anders auf Küsten-Filme und Reihen wie „Nord Nord Mord“….