Norderney: Riesen-Aktion – diese Maßnahme verändert das Küstenbild nachhaltig

Diese Maßnahme wird die Insel nachhaltig verändern.
Diese Maßnahme wird die Insel nachhaltig verändern.
Foto: imago images / Priller&Maug

Dünen schützen die Nordsee-Insel Norderney. Denn sie verhindern, dass das Meer den Strand wegspült.

Aber damit dieser Schutz auch gewährleistet werden kann, müssen sie ausreichend breit und hoch sein. Durch Sturmfluten geht regelmäßig Sand verloren. Um Norderney als Lebensraum zu erhalten, ist deshalb eine Riesen-Aktion geplant.

Norderney: Eine riesige Menge Sand

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz beginnt in diesen Tagen mit einer Verstärkung der Schutzdünen nördlich des Parkplatzes am Ostheller. Insgesamt 70.000 Kubikmeter Sand sollen hier 2020 und 2021 eingebaut werden – eine riesige Menge.

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Fachleute beurteilen regelmäßig, ob die Dünen noch breit und damit wehrhaft genug sind. Auf einer Länge von insgesamt 900 Metern seien auf Norderney im Bereich des Osthellers dabei Fehlmengen ausgemacht worden, heißt es bei „Baltrum online“.

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Das ist Norderney:

  • Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln und liegt in der Nordsee
  • Norderney ist nach Borkum die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe
  • Norderney hat eine Fläche von 26,29 Quadratkilometern
  • Norderney ist eine Düneninsel, die mit der Zeit aus von der Meeresströmung angespültem Sand gewachsen ist

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Um die Sicherheit für diesen Schutzdünenabschnitt langfristig zu gewährleisten, soll die hier vorhandene Schutzdünenkette demnach in zwei Bauabschnitten mit Sand verstärkt werden.

Norderney: Mindestbreite von 20 Metern

Die verstärkten Dünen erhalten eine Mindestbreite von 20 Metern. Sie werden „landschaftsgerecht“ mit höher aufragenden Kuppen und unterschiedlichen Böschungsneigungen gestaltet.

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Finanziert wird das Vorhaben auf Norderney wird mit Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. (kbm)