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Nordsee: Was Spaziergänger am Strand von Juist finden, ist extrem gefährlich

Nordsee: Was Spaziergänger am Strand von Juist finden, ist extrem gefährlich

Strand Juist Spaziergänger.png
© picture alliance / Zoonar | Stephan S

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

Wow! Bei seinem Spaziergang an Nordsee machte ein Mann eine krasse Entdeckung – die sogar die Polizei auf den Plan rief.

Als er am Strand der Nordsee-Insel Juist unterwegs war, kam ihm ein unförmiges Objekt im Sand verdächtig vor. Daraufhin meldete er sich umgehend bei der Polizei, da er vermutete, dass von dem Gegenstand eine Gefahr ausging!

Nordsee: Gefährliche Entdeckung am Strand

Als die Beamten eintrafen, kamen sie zu dem Schluss, dass es sich um eine Sprengkörper handeln könnte. Auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst bestätigte, dass es sich um eine sogenannte Sprengboje aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

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Das ist Juist:

  • Juist ist eine der ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer der Nordsee.
  • Sie liegt zwischen Borkum im Westen und Norderney im Osten.
  • Die Insel hat eine Länge von 17 Kilometern und ist damit die längste der ostfriesischen Inseln.
  • Die maximale Breite beträgt 900 Meter, die minimale 500 Meter.
  • Auf der Insel befindet sich die gleichnamige Gemeinde Juist, sie gehört zum Landkreis Aurich in Niedersachsen und hat 1524 Einwohner.
  • Auf der Insel gibt es zwei Ortsteile: den in Westdorf und Ostdorf unterteilten Hauptort sowie Loog.

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Diese minenähnlichen Schwimmkörper haben im Inneren eine kleine Sprengladung und dienten dazu, Minenräumversuche des Gegners zu erschweren, in dem sie Räumungsboote sprengen sollten.

Nordsee: Polizei gibt Entwarnung

Bei dem Fund auf Juist konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Wie sich herausstellte, war der eigentlich innen befindliche Sprengsatz schon ausgespült, sodass von dem Gegenstand keine Gefahr mehr ausging.

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Aus diesem Grund wurde die Sprengboje schließlich von der Polizei sichergestellt und verwahrt. Später soll sie dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zur Vernichtung übergeben werden.

Wichtiger Hinweis für Spaziergänger an der Nordsee

Die Beamten loben in diesem Zusammenhang das „umsichtige Verhalten des Finders“, der den Gegenstand nicht selbst untersucht hat, sondern die Polizei informierte.

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Immer wieder könne es passieren, dass gefährliche Gegenstände, wie altes Kriegsmaterial, an den Stränden der Nordsee angeschwemmt würden. „Bitte diese Gegenstände nicht untersuchen oder transportieren, sondern umgehend die Polizei verständigen“, so die Polizei. (mk)