Nordsee: Wer sich den Sylt-Urlaub nicht versauen will, sollte DIESEN Ort lieber besuchen

Voller Nordsee-Strand auf Sylt
Voller Nordsee-Strand auf Sylt
Foto: dpa

Auf der Nordsee-Insel Sylt gibt es gerade eine Ausstellung, die einem die gute (Urlaubs-)Laune verderben kann. Weil sie ziemlich drastisch vor Augen führt, was Menschen mit ihrem Verhalten an der Nordsee und in anderen Meeren anrichten.

Wer sich den Nordsee-Urlaub nicht versauen will, sollte also besser nicht vorbeischauen.

Nordsee: Lust auf 'ne Ausstellung?

Wer sich die mahnende und sicherlich lehrreiche Sonderausstellung mit dem Titel „Plastikmüll und Mikroplastik“ dennoch anschauen will, findet sie im Nationalpark-Haus Arche Wattenmeer in Hörnum auf Sylt.

Vor dem Hintergrund, dass jährlich über vier Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere gelangen, stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Kieler Instituts Geomar ihre neuesten Forschungsergebnisse vor, wie die Schutzstation Wattenmeer auf Sylt mitteilte.

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10 Tipps für den Nordsee-Urlaub:

  • Lütetsburg
  • Cuxhaven
  • Sankt Peter-Ording
  • Wattenmeer, zum Beispiel Neuwerk oder Nordstrand
  • Husum
  • Niedersachsens Küste: Neuharlingersiel, Dangast, Greetsiel
  • Festlandorte in Schleswig-Holstein, zum Beispiel Brunsbüttel
  • Ostfriesische Inseln
  • Sylt
  • Schleswig-Holsteins Nordsee-Inseln (Föhr, Amrum, Helgoland)

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Anhand von Exponaten zeigten die Forschenden die Langlebigkeit von Kunststoff im Meer und berichteten über die Folgen für die Ozeane, hieß es. Die Ausstellung läuft bis 6. November.

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Na dann: Augen auf und durch! Ignorieren nützt ja auch nichts. Die Probleme sind da – besser man setzt sich mit ihnen auseinander. Und tut was dagegen.

+++ Nordsee: Küsten-Orte bangen am Wochenende – die Hitze ist nicht ihre größte Sorge +++

Übrigens: Nicht nur mit Plastik schaden Menschen den Meeren. Jedes Jahr landen auch bis zu 14.000 Tonnen Sonnencreme dort. Wie sich das auf die maritime Umwelt auswirkt, ist noch nicht abschließend geklärt. Vor allem die enthaltenen UV-Filter scheinen aber Anlass zu Sorge zu geben. Hier mehr lesen >>> (dpa/jds)