Ostsee: Mann beobachtet verlassenes Grundstück und sieht, dass er nicht alleine ist

Was man an der Ostsee alles so entdecken kann...
Was man an der Ostsee alles so entdecken kann...
Foto: imago images / MOIN.DE

Die Natur ist voller Überraschungen. Auch im Ostsee-Ort Zingst.

Dort kam ein Mann an einem unbewohnten Grundstück vorbei. Und stellte fest, dass das scheinbar unbewohnte Gelände an der Ostsee doch gar nicht so unbewohnt war...

Ostsee: Unbewohntes Grundstück gar nicht unbewohnt...

Er war nicht alleine dort.

Mit der Kamera hielt der Mann fest, was er beobachtete. Es waren zwar keine Menschen zu sehen, dafür aber ein kleiner Zoo:

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„Vor 1-2 Stunden in der freien Wildbahn auf einem unbewohnten Grundstück mitten in Zingst“, schreibt der Mann dazu.

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Das ist Zingst an der Ostsee:

  • Das Ostseeheilbad Zingst ist eine amtsfreie Gemeinde im Nordwesten des Landkreises Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Zur Gemeinde gehört fast die gesamte Halbinsel sowie die ihr südlich vorgelagerten Inseln Kirr und Barther Oie.
  • Die Halbinsel Zingst oder der Zingst ist der östliche Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.
  • Der Zingst schließt sich in einer Länge von knapp 20 Kilometern und einer Breite von 2 bis 4 Kilometern von Westen nach Osten östlich an die Halbinsel Darß an und wird nördlich von der Ostsee und südlich vom Barther Bodden und Grabow begrenzt.
  • Die Verbindung zum Darß im Westen ist eine nur etwa 100 Meter breite Landbrücke direkt an der Ostsee.
  • An dieser Stelle wurde im Jahre 1874 nach dem großen Ostseesturmhochwasser 1872 der Prerower Strom künstlich geschlossen, der vorher Bodden und Ostsee verbunden hatte. Erst seit dieser Zeit ist Zingst keine Insel mehr.

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So reizend die kleine Tierwelt auf dem Grundstück auch wirkt, so unberechenbar ist sie. Wildschweine etwa halten nicht immer so still wie hier, wenn man sie aus der Nähe fotografieren will. Die Mütter schützen ihre Kinder, wenn sie Gefahr wittern.

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Und so warnt der Mann auch gleich im Anschluss, er schreibt: „Achtung! Bitte aus Tierschutzgründen und eigener Sicherheit nicht hingehen.“ Die Verantwortlichen bemühten sich um eine Lösung. Die Tiere würden eingefangen und an einem sicheren Ort wieder ausgesetzt.

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Sicher für Menschen, aber auch für die Tiere.

Was lehrt uns die Geschichte? Was der Mensch nicht mehr braucht, nimmt sich die Natur eben zurück. Und das ist doch irgendwie ganz schön zu sehen. (jds)