Rostock: Corona-Situation eskaliert! Klinik greift zu krasser Maßnahme

Booster-Impfung: Darum ist sie jetzt so wichtig!

Booster-Impfung: Darum ist sie jetzt so wichtig!

Die vierte Welle ist da und viele stellen sich nun die Frage: Brauche ich die dritte Impfung gegen das Coronavirus?

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Landesweit schnellen die Corona-Zahlen in die Höhe. Die Infektionszahlen bringen Krankenhäuser und Intensivstationen erneut an ihre Grenzen. So auch in der Hansestadt Rostock.

Hier steht die Universitätsmedizin Rostock in diesem Winter vor großen Herausforderungen. Deshalb hat sich die Leitung nun zu einer krassen Maßnahme entschlossen.

Rostock: Universitätsmedizin bildet Covid-Ethikbeitrag

Angesichts der hohen Auslastung der Intensivstationen hat die Universitätsmedizin jüngst einen Covid-Ethikbeirat gebildet. Dieser besteht aus etwa fünf Medizinern und soll den Intensivmedizinern bei ihren Entscheidungen zur Seite stehen, sagte der stellvertretende Klinikvorstand und Infektiologie, Emil Reisinger, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

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Das ist Rostock:

  • größte Stadt unter den 84 Städten in Mecklenburg-Vorpommern
  • rund 210.000 Einwohner (Stand 2020)
  • Hafenstadt reizt durch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Wenn keine Intensivbetten mehr da sind, müsse auch über Triage gesprochen werden. Triage bedeutet, dass Mediziner wegen knapper Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst und mit welchen Mitteln helfen.

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Reisinger warnte jedoch davor, die Triage als ein Schwarz-Weiß-Szenario zu betrachten. Corona-Patienten könnten auch außerhalb von Intensivstationen behandelt werden.

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Rostock: Keine Chance auf Behandlung in anderen Bundesländern

„Die Intensivstationen werden weiter mit Patienten zulaufen“, sagte Reisinger. Alleine am vergangenen Dienstag waren im Nordosten mehr als 1400 Neuinfektionen gemeldet worden.

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Mecklenburg-Vorpommern könne nicht damit rechnen, Patienten in andere Bundesländer verlegen zu können, sagte Reisinger. Dies liege daran, dass der Nordosten ein wenig hinter der bundesweiten Entwicklung ist. (dpa/mik)