Rostock: Polizei ermittelt! Jugendliche bringen Autofahrer in große Gefahr

Auf der Stadtautobahn in Rostock haben sich gefährliche Szenen abgespielt. (Symbolbild)
Auf der Stadtautobahn in Rostock haben sich gefährliche Szenen abgespielt. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Eine üble Szene mussten ein Autofahrer und sein Beifahrer in Rostock erleben.

Am Sonntagnachmittag waren die beiden auf der Stadtautobahn in Rostock unterwegs, als sie eine gefährliche Situation gerieten. Sie hatten Glück.

Rostock: Lebensgefahr auf der Autobahn

Wie die Rostocker Polizei mitteilt, fuhr der 54-Jährige mit seinem Beifahrer auf der Rostocker Stadtautobahn in Richtung Schutower Kreuz. Da sahen sie Personen auf der Fußgängerbrücke, die Gegenstände auf die Fahrbahn warfen.

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Ein Gegenstand soll circa 30 mal 30 Zentimeter groß gewesen sein und landete zwischen dem linken und rechten Fahrstreifen. Ein Gegenstand traf das Auto und beschädigte es.

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Das ist Rostock:

  • größte Stadt unter den 84 Städten in Mecklenburg-Vorpommern
  • rund 210.000 Einwohner (Stand 2020)
  • Hafenstadt reizt durch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Der Fahrer und sein Beifahrer beobachteten gemäß Mitteilung drei unbekannte Täter, die sie als Kinder oder Jugendliche beschreiben konnten.

Rostock: Die Polizei ermittelt

Als die Polizei den Tatort erreichte, waren die Täter bereits geflohen. Die Beamten nahmen die Spurensicherung am Fahrzeug und am Tatort vor. Die Gegenstände konnten sie nicht mehr finden.

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Gegen die Täter wurden Strafanzeigen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung aufgenommen. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei derartigen Handlungen keinesfalls um Kavaliersdelikte handelt.

Solche Angriffe können den Leib und das Leben von Menschen in große Gefahr bringen. Warum die drei Jugendliche das taten, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt weiter.

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