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Rostock: Weihnachtsmärkte müssen schon wieder dichtmachen – dann ist es soweit

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

Rostock lockt mit seinem prachtvollen Weihnachtsmarkt jedes Jahr hunderte Besucher in die Innenstadt. Doch die Entwicklungen der Corona-Pandemie machen auch vor der Hansestadt nicht Halt.

Erst vor knapp einer Woche musste der Weihnachtsmarkt in Schwerin schließen – und jetzt ist auch Rostock an der Reihe.

Der beliebte Weihnachtsmarkt in Rostock muss seine Tore schließen. (Symbolbild)
Der beliebte Weihnachtsmarkt in Rostock muss seine Tore schließen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bernd Wüstneck

Rostock: Ab diesem Tag ist Schluß

Die Weihnachtsmärkte in der Hansestadt müssen vorzeitig schließen. „Die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz in Mecklenburg-Vorpommern erzwingen das Aus für die vorweihnachtlichen Märkte“, heißt es in einer am Dienstagabend verbreiteten Mitteilung.

Damit ist schon bald Schluss mit den beliebten Weihnachtsmärkten. Wer noch schnell einen Glühwein trinken oder einfach nur über den hell erleuchteten Märkte schlendern will, sollte sich beeilen.

+++ „Nord bei Nordwest“ lüftet Geheimnis – Fans sind gar nicht angetan! „Bloß nicht“ +++

Am Mittwoch bestehe zum letzten Mal die Möglichkeit für einen Bummel entlang der Markstände, ehe sie am Donnerstag, den 9. Dezember, die Pforten schließen.

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Das ist Rostock:

  • größte Stadt unter den 84 Städten in Mecklenburg-Vorpommern
  • rund 210.000 Einwohner (Stand 2020)
  • Hafenstadt reizt durch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Als Gründe wurden die anhaltend hohen Infektionszahlen und die drohende Überlastung des Gesundheitssystems in Rostock genannt.

Rostock: Betreiber und Bummler bedauern Schließung

Nicht nur die Betreiber und Bummler bedauern die Schließung. Ein Sprecher hob die „vertrauensvolle Kooperation der Händlerinnen und Händler sowie ein mehrheitlich vernünftiges Verhalten der Besucherinnen und Besucher“ hervor.

Durch 2G und zuletzt „2G-plus-plus-plus-Regeln“ – Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Negativtest sowie Maskenpflicht und strengen Kontrollen – seien die Ströme der Besucher zudem stark abgeebbt. Die Händler mussten massive Umsatzeinbrüche hinnehmen.

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In Neubrandenburg war ein Weihnachtsmarkt sogar kurz nach der Eröffnung wieder dicht gemacht worden.

Ein Trauerspiel für alle Beteiligten im Dienste der Gesundheit. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen in Rostock trotz allem in guter Stimmung durch die Adventszeit gehen. (wip mit dpa)