Rügen: Frau teilt Insel-Bild und spricht vielen aus der Seele – „Egal was kommt“

Göhren auf der Ostsee-Insel Rügen im Sommer (Symbolbild)
Göhren auf der Ostsee-Insel Rügen im Sommer (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Zoonar | Rico Ködder

Mecklenburg-Vorpommern (MV) hat die Corona-Notbremse gezogen. Wegen der bundesweit hohen Corona-Infektionszahlen schränkt MV unter anderem die Einreise in das Küstenland weiter ein (MOIN.DE berichtete). Davon ist auch die Ostsee-Insel Rügen betroffen.

In einer Facebook-Gruppe für Rügen-Fans hat eine Frau ein Bild geteilt, das vielen Menschen aus der Seele spricht.

Rügen: „In Erwartung“

Das Foto zeigt einen menschenleeren Strand, nur in einem einzigen Strandkorb sitzt eine Frau. Ein Großteil der Strandkörbe ist mit Holzlatten verkleidet.

„In Erwartung“, hat die Frau dazu geschrieben. Die Erwartung, wieder nach Rügen fahren zu können, scheinen viele andere zu teilen. Der Beitrag hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst. „Ich warte auch darauf. Sehnlichst“, kommentiert eine Frau. „Hoffentlich klappt es im Juli“, eine andere.

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Eine dritte teilt ein Foto von einem Hochzeitspaar am Strand und schreibt dazu, das sei vor zwei Jahren gewesen. „Schöne Erinnerungen bleiben für immer im Herzen, egal was kommt“, heißt es in einem Kommentar dazu.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Wann Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wieder erlaubt ist, bleibt bislang ungewiss.

Rügen: „Land mit den härtesten Reisebeschränkungen“

„Wir sind das Land mit den härtesten Reisebeschränkungen. Und dazu stehen wir“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) über diesen aktuellen harten Lockdown. Den Tourismus hat sie dabei auch im Blick: „Wenn wir all das nicht tun, dann wird es auch keinen Sommerurlaub in MV geben können“, betonte die Regierungschefin.

Die Einreisebeschränkungen sind ein Aspekt von verschiedenen Maßnahmen. Schulen, Kindertagesstätten und die meisten Geschäfte, sowie Museen und Freizeiteinrichtungen schließen.

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