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Rügen: Schreckliches Unglück! Frau will am Ostsee-Strand helfen und stirbt selbst

Rügen Thiessow Strand
Am Strand auf Rügen beim Ostseebad Thiessow kam es zu einem schrecklichen Unglück (Symbolbild)... Foto: picture alliance / Zoonar

Am Freitagabend (29. Juli) gab es auf Rügen ein tragisches Unglück. Eine Frau (57) wollte zwei Jugendlichen das Leben retten…

Für die Retterin hat sich die Situation auf Rügen allerdings gewendet und sie selbst schwebte plötzlich in Lebensgefahr. Kurz nach ihrer Heldentat verlor sie selbst ihr Leben.

Rügen: Dramatisches Unglück am Ufer

Es war Freitagabend (29. Juli) gegen 20.20 Uhr, als es zu dem Unglück kam. Die Polizei berichtet von dem tragischen Unglücksfall am Ostseebad Thiessow, bei dem eine 57-Jährige zwei Menschen retten wollte.

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Bisher geht man davon aus, dass sich die Frau ins Wasser begab, um zwei Jugendlichen zu helfen. Diese hätten zu dem Zeitpunkt aufgrund des starken Wellengangs in Lebensgefahr geschwebt und hätten nicht mehr selbstständig das Ufer erreichen können.


Ein paar Infos über Rügen:

  • Rügen liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Etwa 70.000 Menschen leben auf der Ostsee-Insel
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

Rügen Strand Thiessow
Ostseebad Thiessow auf Rügen. Foto: PantherMedia / Peter Nicolini

Rettung auf Rügen gelang zunächst…

Die 57-Jährige konnte gemeinsam mit einem weiteren Helfer (49) die zwei Jugendlichen aus der Ostsee retten. Die Situation wurde allerdings zu gefährlich und die Retterin konnte selbst nicht mehr das Ufer erreichen, wie die Polizei schreibt.


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Zwei Strandbesucher seien zur Hilfe gekommen und hätten die leblose Frau aus dem Wasser gezogen und umgehend reanimiert. Inzwischen waren laut Polizeibericht auch die Rettungskräfte eingetroffen und konnten direkt übernehmen.

Nach erfolgreicher Reanimation sei die Frau ins Krankenhaus Bergen eingeliefert worden, wo sie kurze Zeit später jedoch verstarb.

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Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund hat die Ermittlungen zur genauen Todesursache nach dem Unfall direkt aufgenommen. Sie dauern weiterhin an. (lfs)