Rügen: Nach Horror-Unfall vor Kita – Einwohner sind verärgert

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Die Insel Rügen ist für viele Ostsee-Urlauber ein beliebtes Reiseziel und kann als touristische Hochburg bezeichnet werden. Grund dafür sind die feinsandigen Strände und das große Gast- und Kulturangebot. Wir verraten euch fünf Dinge, über die malerische Insel in Mecklenburg-Vorpommern, die Du vielleicht noch nicht wusstest.

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Wenn es morgens lange dunkel ist, ist auf den Straßen größte Vorsicht geboten. Das gilt vor allem für sensible Bereiche wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser. Ein tragischer Unfall auf der Insel Rügen hat nun eine Diskussion ins Rollen gebracht.

Ende November wurden vor einer Kindertagesstätte in Sassnitz auf Rügen zwei Kinder angefahren und dabei lebensgefährlich verletzt.

Rügen: Kinder erleiden schwere Verletzungen

Die Kinder im Alter von drei und vier Jahren kamen in ein Krankenhaus. Laut „Rügennews“ mussten sie mehrmals operiert werden. Glücklicherweise seien sie mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Die Unfallverursacherin hatte vor der Kita zwei LKWs überholt und dabei die Kinder erfasst, die gerade die Straße überqueren wollten.

+++ Rügen: Verzweifelter Hilferuf aus Sassnitz! Bäckerei am Ende ihrer Kräfte +++

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Seit mehreren Monaten ist der Bereich von Montag bis Freitag zwischen 6 und 17 Uhr eine 30er Zone. Doch kontrolliert wurde dies seitens der Polizei bisher nicht, berichtet „Rügennews“ in einem Facebook-Beitrag. Grund dafür sei die Tatsache, dass das Laser-Messgerät in dem Bereich vor der Kita nicht einsetzbar sei.

Rügen: Anwohner fordern Blitzer

Die Einwohner der Insel haben dafür kein Verständnis. In den Kommentaren unter dem Beitrag lassen sie ihrem Ärger freien Lauf. „Es geht nur um die Einnahmen. Die wirklich wichtigen Stellen werden ausgelassen. Das macht ein nur wütend“, schreibt eine Frau.

Andere fordern: „Feste Blitzer an allen Schulen und Kitas!!! Aber dafür ist ja kein Geld da.“ Und weiter: „Für Fußgängerüberwege gibt es auch nur Ausreden.“

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Eine Frau findet: „Sehr traurig, auch für die Sassnitzer Polizei. Ich hoffe, die beiden Kleinen werden wieder schnell gesund.“ Für die Kinder der Kita bleibt zu hoffen, dass Autofahrer sich an die Regeln halten und zusätzlich besonders rücksichtsvoll sind, wenn sie an der Einrichtung vorbeifahren. (mik)