Sankt Peter-Ording: Knallharte Warnung an Küstenorte! „Nicht die touristische Saison versauen“

Sankt Peter Ording an der Nordsee in Schleswig-Holstein während der Corona-Pandemie.
Sankt Peter Ording an der Nordsee in Schleswig-Holstein während der Corona-Pandemie.
Foto: imago images/Chris Emil Janßen

Seit Anfang Mai dürfen wieder Übernachtungsgäste nach Sankt Peter-Ording reisen. Der Urlaub ist an strenge Bedingungen geknüpft, die jedoch nicht alle Urlauber zu interessieren scheinen (MOIN.DE berichtete).

Jetzt hat sich Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) eingeschaltet und eine eindringliche Nachricht an Urlaubsorte wie Sankt Peter-Ording gerichtet.

Sankt Peter-Ording: Scharfe Kontrollen am Wochenende

Kontrollen auf Sylt hätten ergeben, dass einige meinten, sich darüber hinwegsetzen zu können. „Das ist nicht akzeptabel“, sagte Buchholz. Die Einhaltung der Vorgaben werde auch an diesem Wochenende verschärft kontrolliert.

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Als Sanktionen werde es notfalls nicht nur hohe Ordnungsgelder geben, sondern auch Betriebsschließungen, so Buchholz. Auch in der Gastronomie müssten die Abstände gewahrt werden. „Es sind die Höchstgrenzen der Besucherzahlen einzuhalten und da, wo Maskenpflicht ist, ist Maskenpflicht“, betonte der Minister.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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Sankt Peter-Ording: „Nicht die touristische Saison versauen“

„Wer sich über Regelungen hinwegsetzt, wer die Tests nicht kontrolliert, wer einfach unsortiert in großem Maße Menschenansammlungen zulässt, der muss damit rechnen, dass ihm der Laden zugemacht wird, damit alle Anderen eine ordentliche, nachhaltige touristische Saison haben – wir werden uns von schwarzen Schafen nicht die touristische Saison versauen lassen.“

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Dies sehe auch der Hotel- und Gaststättenverband so, meinte Buchholz. „Denn diejenigen, die die Regeln einhalten, wollen nicht unter denjenigen leiden, die sich über die Regeln hinwegsetzen.“ (dpa)