Sankt Peter-Ording öffnet für Urlauber – was dieser Hotelbetreiber dazu sagt, verblüfft

Sankt Peter-Ording hofft auf mehr Touristen in den nächsten Wochen (Symbolbild).
Sankt Peter-Ording hofft auf mehr Touristen in den nächsten Wochen (Symbolbild).
Foto: imago images/Chris Emil Janßen

In vier Regionen an der Nordsee und Ostsee soll der Urlaub bald schon wieder möglich sein. Die ausgewählten Orte nehmen als Modellregionen an dem offiziellen Projekt teil und wollen für Touristen öffnen (>>> Erfahre hier, wer alles daran teilnimmt). Als Gemeinde des Kreises Nordfriesland ist auch Sankt Peter-Ording an dem Versuch beteiligt.

Doch bloß weil eine Region an diesem Lockerungsprojekt teilnimmt, heißt das noch lange nicht, dass jeder Gastronom, beziehungsweise jedes touristische Unternehmen öffnen darf oder sogar öffnen will. Das musste auch ein Hotelier in Sankt Peter-Ording am eigenen Leib erfahren.

Sankt Peter-Ording: Nicht alle Betreiber öffnen ihre Einrichtungen

„Das Kubatzki“ ist ein privates Hotel in Sankt Peter-Ording und widmet sich der Gesundheit der Menschen. Als Yoga-Hotel bietet die Einrichtung eine entspannte Atmosphäre.

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Da haben sich Yoga-Liebhaber bestimmt gefreut, dass Sankt Peter-Ording innerhalb der Modellregion ausgewählt wurde und man das Hotel bald wieder besuchen kann.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Doch aktuell meldet sich der Betreiber des Hotels auf Facebook und teilt seinen Gästen, dass „Das Kubatzki“ bei diesem Projekt „nicht dabei“ sein wird.

Sankt Peter-Ording: Betreiber macht klare Ansage

Anscheinend ist das Hotel nicht in der Lage die geforderten Voraussetzungen im Rahmen des Projekts zu erfüllen und bleibt geschlossen. Die Gründe sind laut dem Betreiber „Sicherheitsmängel“ und die fehlenden Möglichkeiten, die Gäste aufgrund Bedenken „hinsichtlich ausreichender Testkapazitäten“ weder außen noch innen zu bewirten. Und final dürfe der Betreiber auch das Yoga-Angebot nicht vollziehen.

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Zusammengefasst: „Das Kubatzki“ bleibt zu. Diese Entscheidung löst bei vielen Leuten Trauer aus und einige hätten sich sehr gefreut in den kommenden Wochen das Hotel zu besuchen.

Allerdings zollen auch einige ihren Respekt für die konsequente Entscheidung zum Wohle der Gesundheit der Gäste.

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Ein Mann schreibt beispielsweise: „Das zeigt von eurer Seite her, dass bei euch nicht nur das Geld zählt, sondern auch die Gesundheit und Sicherheit eurer Gäste.“

Ein anderer pflichtet dem bei: „Respekt für diese Entscheidung.“ (pag)