Sankt Peter-Ording: Mann geht in die Nordsee, um zu schwimmen – 18 Stunden danach taucht er HIER wieder auf

Ein Mann springt ins Wasser. Aber nicht der Protagonist dieser Nordsee-Geschichte
Ein Mann springt ins Wasser. Aber nicht der Protagonist dieser Nordsee-Geschichte
Foto: imago images

Das ist ein Ding! Ein Mann geht in Sankt Peter-Ording (SPO) in die Nordsee und schwimmt los.

Dann ist er weg, in Sankt Peter-Ording ist nichts mehr von ihm zu sehen. Wo ist er nur hin?

Sankt Peter-Ording Ausgangspunkt für ein irres Abenteuer

Für die Antwort auf diese Frage könnte das hier ein Hinweis sein: Der Mann ist Extremschwimmer. Und er wollte es mal wieder wissen.

Also hat André Wiersig am Samstag die 48,5 Kilometer lange Strecke von SPO in Nordfriesland zur einzigen deutschen Hochsee-Insel Helgoland geschafft.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Der 49-Jährige Paderborner ging dort am Abend um 18.16 Uhr an Land. Er war um 0.02 Uhr losgeschwommen. Nach Angaben von Wiersigs Team waren ungefähr 200 Menschen zur Ankunft da, darunter seine Ehefrau Beate und andere Familienmitglieder.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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„Als ich in St. Peter-Ording gestartet bin, waren die Bedingungen sehr widrig“, schilderte Wiersig den Angaben zufolge. „Wir hatten starken auflandigen Wind.“ Die Wassertemperatur lag bei etwa 18 Grad.

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Am Morgen gegen 7.30 Uhr sei er in starke Strömung geraten. „Da kam ich stundenlang nicht von der Stelle.“ Es sei sehr schwer gewesen, das mental wegzustecken. „Aber ich habe keine Sekunde überlegt, aufzugeben.“

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Es sei ein großartiges Erlebnis gewesen, die wilde Nordsee so intensiv zu erleben. Vom Empfang auf Helgoland zeigte Wiersig sich überwältigt. Aber den hatte er sich auch verdient. (dpa/jds)