Sankt Peter-Ording (SPO): Auf der Suche nach Bernstein? Dann musst du diese Warnung beachten!

Wer in Sankt Peter-Ording (SPO) auf Bernsteinsuche gehen will, sollte das vorher gut planen.
Wer in Sankt Peter-Ording (SPO) auf Bernsteinsuche gehen will, sollte das vorher gut planen.
Foto: IMAGO / Annett Mirsberger / Zoonar

Für viele Küsten-Urlauber gehört die Schatzsuche zum Urlaub dazu. Das ist auch in Sankt Peter-Ording nicht anders. Viele SPO-Fans suchen während ihrer Reise den Strand ab, in der Hoffnung auf den seltenen Bernstein zu stoßen.

Das hat sich auch eine Frau vorgenommen, die gerade Zeit in Sankt Peter-Ording verbringt. Bevor sie sich in SPO auf die Suche macht, fragt sie nach Rat – und erhält eine Warnung.

Sankt Peter-Ording (SPO): Tipps für die Bernsteinsuche

„Habt ihr Tipps zu welcher Tageszeit, an welchem Strandabschnitt usw.?“, fragt sie in einer Facebook-Gruppe für Sankt Peter-Ordings-Fans. Schnell bekommt sie von freundlichen Gruppenmitgliedern Anworten.

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Einer unter ihnen ist der Einheimische Basti S., der sich bestens mit Bernsteinsuchen auskennt, wie er im MOIN.DE-Interview erzählte.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Er rät der Urlauberin: „Also ich würde euch da Ording empfehlen, da ist eigentlich immer was zu finden und das Risiko ist dort relativ überschaubar.“

Sankt Peter-Ording (SPO): Immer schön die Augen aufhalten

So spaßig und lang eine Bernsteinsuche auch sein kann, bestehen jedoch auch immer Gefahren, sagt er.

„Bitte unbedingt immer vorher die Gezeiten und Wetter checken, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Am besten immer mit dem ablaufenden Wasser mitlaufen und vorm tiefsten Punkt wieder zurück.“

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Und wie findet man nun die Bernsteine und worauf sollte man da am besten achten? „Immer schön die Augen aufhalten nach großen schwarzen Flecken aus Sprockholz, die wie Kaffeesatz aussehen. Dort liegen meistens Bernsteine“, verrät der Einheimische.

Sankt Peter-Ording (SPO): „Kann eigentlich nichts passieren“

Dass er als Bernstein-Experte gilt, zeigen auch die Antworten von anderen Gruppenmitgliedern.

„Wenn man sich an das, was Basti erwähnte, akribisch hält und tagsüber geht, kann eigentlich nichts passieren. Meinen größten Bernstein in der Größe eines Apfelachtels fand ich damals an der jetzigen Strandbar“, schreibt eine Frau unter dem Beitrag auf Faceobok.

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Und weiter: „Die damalige Wirtin Doris wies mich drauf hin, dass es Bernstein war und kein Apfel. Allerdings sind zur Zeit sehr viele Sucher unterwegs und da wird es mit der Ausbeute nicht so weit her sein. Kommt auch aufs Wetter an. Nach Stürmen kommen sie angekullert und bei ruhiger See nicht“.

Damit steht einer erfolgreichen Suche in Sankt Peter-Ording dann hoffentlich nichts mehr im Wege. (oa)