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Sankt Peter-Ording (SPO): Frau ist fassungslos, als sie im Küstenort ankommt – „Noch nicht erlebt“

Sankt Peter-Ording (SPO): Frau ist fassungslos, als sie im Küstenort ankommt – „Noch nicht erlebt“

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u00a9 imago images/penofoto

Sankt Peter-Ording: 5 Dinge die ihn zum Lieblingsort vieler Deutscher machen

Der Faschingszeit entfliehen und stattdessen an der Nordsee erholen, so handhabt es eine Frau aus Frankfurt am Main seit über 20 Jahren. Doch als sie in diesem Jahr in Sankt Peter-Ording (SPO) ankam, verging ihr schnell die Urlaubsstimmung.

Was sie am Strand und auf der Flanierbrücke erlebt hat, macht die Frau fassungslos. Sofort machte sie Fotos und teilte die Aufnahmen in einer Facebook-Gruppe für Fans von Sankt Peter-Ording (SPO). Was folgt, ist eine heftige Diskussion.

Sankt Peter-Ording (SPO) jetzt schon voll?

„Menschenmassen über Menschenmassen. Das haben wir noch nicht erlebt“, hat die Frau zu ihren Fotos geschrieben. Und tatsächlich: Die Wege zum Strand und die Flanierbrücke sind voll mit Menschen.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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„Das ist doch schrecklich“, findet eine Frau. Ein Mann sagt: „Schön und erholsam ist für mich anders. Kenne SPO seit 30 Jahren.“ Und eine andere Frau ergänzt: „Das geht mittlerweile rund um das Jahr so. Man hat kaum noch Phasen dazwischen wo es dort mal ruhig ist.“

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Einige merken an, dass es in anderen Küstenorten wie Warnemünde oder Büsum am Wochenende nicht anders ausgehen habe. Aber ist das so verwerflich?

Ist das Wetter Schuld an diesen Szenen in Sankt Peter-Ording (SPO)?

Andere hingegen meinen, dass es doch verständlich sei, dass die Menschen bei dem sonnigen Wetter, wie es am Wochenende der Fall war, endlich wieder rauswollen.

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„Das sieht schon heftig aus. Aber nach den drei Monaten Regen möchte man halt nur raus. Ich fahre nicht mehr an den Wochenenden. Nehme spontan in der Woche ein bis zwei Tage frei und fahre dann hin“, schreibt zum Beispiel eine Frau.

Sankt Peter-Ording (SPO): Nicht die erste und nicht die letzte Diskussion dieser Art

Und eine andere ergänzt: „Ich denke, die Leute sind ‚müde‘ wegen Corona zuhause zu sitzen. Man muss auftanken, damit die Lebensgeister wieder munter werden. Ich fahre auch seit knapp 30 Jahren hierher und war auch dieses Wochenende von Freitag bis Sonntag hier und habe die Autokolonnen heute Morgen anrollen sehen. Ich kann alle verstehen.“

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Wie so häufig sind die Meinungen über derartige Szenen in Sankt Peter-Ording (SPO) also sehr unterschiedlich. Wie soll das erst im Sommer der Fall sein, wenn voraussichtlich wieder viele, viele Menschen ihren Urlaub im eigenen Land verbringen? (mk)