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Sankt Peter-Ording (SPO): Frau freut sich auf ihren Urlaub, doch ausgerechnet diese Sache macht ihr Sorgen – „Glaube, es wird immer schlimmer“

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In der Hauptsaison in Sankt Peter-Ording (SPO) spontan einen Strandkorb ergattern, ist alles andere als einfach. Foto: IMAGO / Rüdiger Wölk

Ist das wirklich ein Grund zur Aufregung? Darüber scheiden sich in Sankt Peter-Ording (SPO) die Geister. Die Mehrheit der Menschen sagt: nicht wirklich.

Eine Urlauberin aus Sankt Peter-Ording (SPO) meldete sich nämlich mit einem Beitrag zu Wort, in dem sie sich „ziemlich entsetzt“ zeigte.

Urlaub in Sankt Peter-Ording (SPO): Immer schlimmer?

Der Grund für ihr Entsetzen: Alle Strandkörbe für den August seien ausgebucht. „Glaube, es wird immer schlimmer“, schreibt die Frau auf Facebook. „Hat man denn überhaupt noch eine Chance, einen für einen Tag zu ergattern?“

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Sie mache das immer vom Wetter abhängig und buche nicht Wochen im Voraus. „Ich empfinde es als rausgeschmissenes Geld, wenn man ihn dann doch nicht nutzen kann, wenn das Wetter nicht mitspielt. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.“

In Sankt Peter-Ording (SPO) herrscht aktuell Hochsaison, das gilt auch noch für den gesamten August. 1.250 Strandkörbe gibt es an fünf Stränden in dem Ort an der Nordsee – und die sind nun mal begehrt, wenn der Ort quasi ausgebucht ist.

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10 Reise-Tipps für die Nordsee:

  • Lütetsburg
  • Cuxhaven
  • Sankt Peter-Ording
  • Wattenmeer, zum Beispiel Neuwerk oder Nordstrand
  • Husum
  • Niedersachsens Küste: Neuharlingersiel, Dangast, Greetsiel
  • Festlandorte in Schleswig-Holstein, zum Beispiel Brunsbüttel
  • Ostfriesische Inseln
  • Sylt
  • Weitere Nordsee-Inseln in Schleswig-Holstein (Föhr, Amrum, Helgoland)

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Sankt Peter-Ording (SPO): „Geht ja gar nicht“

Darauf verweist auch die Tourismuszentrale, deren Mitarbeiter für die Vermietung zuständig sind: „In den Wochen der Hauptsaison sind die Strandkörbe oft schnell ausgebucht“, heißt es von dort.

Im letzten Jahr will die Beitragsverfasserin noch Glück gehabt haben, doch dieses Jahr sieht es anders aus. „Na das wird ja ein schrecklicher Urlaub, ohne Strandkorb. Geht ja gar nicht“, schreibt eine andere Frau ironisch in den Antworten. „Wirklich harte Probleme haben die Urlauber hier in SPO“ heißt es außerdem.

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Andere Sankt Peter-Ording (SPO) Urlaubs-„Experten“ geben Tipps, sich mit einer Strandmuschel zu helfen oder in den ruhigeren Ortsteil Böhl zu fahren. Und eine Frau meint: „Ich hatte auch keinen Strandkorb, aber sehr schöne 14 Tage Urlaub in SPO.“

Warum ein Großteil der Strandkörbe in Sankt Peter-Ording am Donnerstag in letzter Minute gerettet werden musste, kannst du >>> hier nachlesen. (rg)