Sankt Peter-Ording: Deutliche Warnung! Wer SIE am Strand findet, soll sich „unbedingt fernhalten“

Am Strand von Sankt Peter-Ording stranden immer wieder Seehunde.
Am Strand von Sankt Peter-Ording stranden immer wieder Seehunde.
Foto: imago images (Montage MOIN.DE)

Urlauber dürfen seit mehreren Wochen wieder in Sankt Peter-Ording übernachten. In Scharen reisen Küsten-Fans jetzt wieder an Nordsee und Ostsee.

Parallel dazu beginnt in Sankt Peter-Ording und an den restlichen Urlaubsorten an der Küste die Heuler-Saison. Der Urlaubsort spricht eine dringende Warnung an alle Menschen aus.

Sankt Peter-Ording: Menschen finden SIE am Strand und sprechen eine deutliche Warnung aus

Am Ordinger Strand wurde am 14. Juni die erste kleine Seehündin gesund vorgefunden. Seehundjäger haben den Heuler in die Seehundstation Friedrichskog gebracht.

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Angesichts der beginnenden Nachwuchszeit bei den Seehunden wird davor gewarnt, scheinbar verlassene Seehundbabys anzufassen und zu stören. Die Heuler genannten Tiere heißen so wegen ihres Rufes nach der Mutter.

„Bitte beachtet folgende Punkte, wenn Ihr auf einen Heuler am Strand von Sankt Peter-Ording trefft: Unbedingt großen Abstand halten (mindestens 300 Meter) und nicht den Weg zum Wasser versperren, damit die Mutter wieder zu ihrem Jungtier finden kann“, heißt es in dem Facebook-Post.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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Sankt Peter-Ording: „Unbedingt fernhalten“

Außerdem sollte man leise sein, um das Tier nicht zu beunruhigen. „Und beachtet, dass Wildtiere Krankheiten übertragen können, auch dann, wenn sie gesund erscheinen. Lasst das Tier am Fundort. Hunde und andere Tiere unbedingt fernhalten.“

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Wer einen verletzten Seehund oder einen Heuler am Strand entdeckt, meldet das Tier und den Fundort der Polizei. Die wird den ehrenamtlichen Seehundjäger verständigen. Weitere Infos gibt es auf der Website des Westküstenparks. (oa)