Schleswig-Holstein: Menschen sollen nicht in den Urlaub fahren, sondern lieber DAS tun

In Schleswig-Holstein hat man eine bessere Idee als Urlaub mit der Familie... oder? (Symbolbild)
In Schleswig-Holstein hat man eine bessere Idee als Urlaub mit der Familie... oder? (Symbolbild)
Foto: Blickwinkel/Imago

Ist diese Ansage clever und ein wirklich guter Tipp – oder voll daneben? In Schleswig-Holstein sorgte Bildungsministerin Karin Prien für Diskussionen.

Die CDU-Politikerin riet Familien aus Schleswig-Holstein nämlich, in diesem Jahr auf Urlaub zu verzichten!

Schleswig-Holstein: Ungewöhnlicher Aufruf

Statt in den Herbsturlaub zu fahren, sollten Eltern nach Ansicht von Karin Prien das Geld besser für Laptops oder Tablets für ihre Schulkinder ausgeben.

-----------------------------------

MOIN.DE ist das Newsportal für Hamburg und den Norden.

Wer wir sind und was wir vorhaben – hier weiterlesen >>

Wie findest du MOIN.DE? Schreib uns deine Meinung – klipp & klar an moin@moin.de!

Hier findest du uns bei Facebook >>

Und hier auf Instagram >>

Und wie du den Gruß „Moin“ richtig benutzt, erfährst du hier >>

-----------------------------------

„Statt Ferien im Ausland also jetzt im Herbst lieber in digitale Endgeräte der Kinder investieren“, sagte Prien der „Bild“.

Wer es sich finanziell nicht leisten könne, seine Kinder mit digitalen Endgeräten für die Schule auszustatten, der bekomme Unterstützung – es gebe dafür ein Sofortprogramm in Höhe von 19 Millionen Euro zur Leihgeräte-Anschaffung.

-----------------------------------

Mehr News aus Schleswig-Holstein:

-----------------------------------

Ministerin aus Schleswig-Holstein stellt Forderung

Die Bildungsministerin stellt jedoch klar: „Aber für alle anderen gilt: Nicht nur nach dem Staat rufen, sondern selbst in die Bildung der Kinder investieren!“

Mit ihrem Aufruf zum Urlaubsverzicht hofft Prien, auch zur Corona-Eindämmung beizutragen. „Damit helfen Sie auch, die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen. Wenn wir wollen, dass die Schulen auch nach den Ferien geöffnet bleiben, dann heißt es: zu Hause bleiben." (dpa/wt)