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Schleswig-Holstein: Polizisten durchsuchen Postboten-Wohnung – und machen zufällig diesen unfassbaren Fund

Schleswig-Holstein: Polizisten durchsuchen Postboten-Wohnung – und machen zufällig diesen unfassbaren Fund

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Die Polizei sucht sechs Flüchtige. (Symbolbild) Foto: imago images / Reichwein

In einer Wohnung in Schleswig-Holstein haben Polizisten zufällig eine unglaubliche Entdeckung gemacht. Eigentlich hatten sie das Gebäude aus einem ganz anderen Grund durchsucht.

Der Mieter einer Wohnung in Preetz (Schleswig-Holstein) wurde verdächtig, eine Straftat begangen zu haben. Es ging dabei um die Entziehung elektrischer Energie, wie die Polizeidirektion Kiel in einer Mitteilung schreibt. Doch dann haben die Polizisten zufällig einen unglaublichen Fund in der Wohnung gemacht.

Schleswig-Holstein: DAS hat die Polizei gefunden

Insgesamt stellten die Beamten 12.809 Briefsendungen sicher. 108 davon waren geöffnet. Weitere Sendungen wurden offenbar geschreddert.

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Das ist Schleswig-Holstein:

  • Schleswig-Holstein ist Deutschlands nördlichstes Bundesland
  • Die Landeshauptstadt Kiel ist mit rund 247.000 Einwohnern auch die größte Stadt in Schleswig-Holstein
  • Fehmarn ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins und die größte des Bundeslandes
  • Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland gehört zu Schleswig-Holstein
  • Zu Schleswig-Holstein gehören die bei Touristen beliebten nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr

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Den Großteil der Sendungen fanden die Polizisten in der Wohnung und auf dem Dachboden. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass die Tatverdächtigen Pächter einer Parzelle in einer Preetzer Kleingartenanlage sind.

Polizei findet weitere Briefe in Gartenlaube in Schleswig-Holstein

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Durchsuchung der Gartenlaube an. Dort fanden die Beamten mehrere hundert weitere Briefsendungen.

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Die beiden Tatverdächtigen sind ein 62 Jahre alter Mann und eine 34-jährige Frau, die gemeinsam in der Wohnung leben. Beide sind Briefzusteller.

In welchem Verhältnis die beiden zueinander stehen und was sie mit den Briefen vorhatten, kann Matthias Flesch, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel noch nicht sagen. Die Polizei steht noch am Anfang ihrer Ermittlungen.

Schleswig-Holstein: Motiv bleibt bislang unbekannt

Die beiden Tatverdächtigen würden sich bislang nicht zu den Vorwürfen äußern. „Was das Motiv betrifft, bleibt bislang alles reine Spekulation“, so Felsch auf Anfrage von MOIN.DE.

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Ob Inhalte der 108 Briefe abhanden gekommen seien, müssten die Ermittlungen ebenfalls erst ergeben. Die Absender dieser Sendungen werden von der Polizei kontaktiert.

Gegen den Mann und die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses eingeleitet. Die Polizei hat eine ausdrücklich Bitte: Falls Bürger erwartete Schreiben nicht erhalten haben, sollten sie von Nachfragen absehen.

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Die ungeöffneten Briefsendungen wurden dem Zustellunternehmen ausgehändigt und werden von dort erneut versandt. Unter den Briefen könnte laut Flesch auch noch Weihnachtspost sein, da die Briefe seit mehreren Wochen nicht zugestellt worden waren.

Es wäre Weihnachtspost mit einer außergewöhnlichen Reise! (kbm)