Schwerin: Trauriger Anblick! Hier hängen viele Erinnerungen

Was in Schwerin mit einem Gebäude passiert, macht viele Menschen in der Stadt traurig.
Was in Schwerin mit einem Gebäude passiert, macht viele Menschen in der Stadt traurig.
Foto: imago images/BildFunkMV

Was in Schwerin mit einem Gebäude passiert, macht viele Menschen in der Stadt traurig. Denn an dem, was sich dort einst befanden, hängen viele Erinnerungen. Die Rede ist vom ehemaligen Kino „Schauburg“.

Schon länger hat das Lichtspielhaus in Schwerin seine Türen geschlossen. Einen Film wird dort niemand mehr sehen. Denn das Gebäude sieht inzwischen sehr mitgenommen aus.

Schwerin: „Macht einen doch ein wenig traurig“

„Dieser Anblick macht einen doch ein wenig traurig. Zumindest bleibt ein Teil der alten ,Schauburg' stehen“, heißt es bei Facebook in der Gruppe „Schwerin – meine Stadt“.

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Zu sehen ist vor allem Schutt. Das Foto hat einige Reaktionen ausgelöst und Erinnerungen geweckt.

Eine Frau erinnert sich daran, wie sie jeden Sonntag mit ihren kleinen Geschwistern im Kino war. „War das schön“, schreibt sie.

Eine andere Frau schreibt in den Kommentaren, dass sie in der „Schauburg“ ihren ersten Film gesehen habe.

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Das ist Schwerin:

  • Schwerin ist die Hauptstadt und zweitgrößte Stadt des nordöstlichen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern (MV).
  • Rund 100.000 Einwohner leben dort.
  • Schwerin ist bekannt für das Schweriner Schloss, das auf einer Insel im Schweriner See liegt.
  • Der Schweriner See hat eine Fläche von rund 62 km² und ist nach der Müritz der zweitgrößte See in Norddeutschland und der viertgrößte Deutschlands.
  • Sportlich ist Schwerin seit Fritz Sdunek als Boxerstadt und durch den zwölffachen deutschen Meister Schweriner SC als Volleyballstadt bekannt.

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Die allerersten Filme wurden hier bereits im Jahr 1912 gezeigt. Der letzte im Herbst 1995. Dann wurde das Kino geschlossen. Das Gebäude wurde mit der Zeit immer baufälliger.

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Ganz verschwunden aus dem Stadtbild ist das Gebäude auch nach den Abrissarbeiten nicht: Die Fassade steht unter Denkmalschutz und bleibt deshalb erhalten. (kbm)