Sylt: Frau will ins Meer – als sie sieht, was sich darin tummelt, vergeht es ihr

Eine Frau auf Sylt hat sich nicht ins Wasser getraut.
Eine Frau auf Sylt hat sich nicht ins Wasser getraut.
Foto: IMAGO / YAY Images

Bei herrlich warmen Temperaturen lädt die Nordsee mit ihren Stränden derzeit vielerorts zum Baden ein. Auch auf Sylt wagen sich Urlauber in das kühle Nass, genießen Salzwasser und Wellen.

Doch was eine Frau kürzlich auf Sylt beobachtete, hat ihr den Badespaß gründlich verdorben. Ein Foto davon teilte sie in Sozialen Netzwerken.

Sylt: Ein Meer voller Krebse

„Man konnte nicht ins Wasser gehen“, schreibt die Urlauberin zu einem Foto, das sie auf Facebook hochgeladen hat. Darauf ist auch deutlich der Grund für die Zurückhaltung zu sehen: „Alles voller Krebse. Über mehrere hundert Meter am Strand entlang“, heißt es.

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Tatsächlich sind in dem glasklaren Wasser am Lister Ellenbogen zahlreiche der harmlosen Meeresbewohner zu sehen.

In den Kommentaren wundern sich einige Menschen, warum die Krebse die Frau am Baden gehindert haben. „Warum sollte man nicht ins Wasser gehen können?“, fragt sich etwa eine Frau. „Aber man sieht sie doch, kann man doch trotzdem rein“, schreibt eine andere. „Na, so viele sind es ja nun auch nicht... und außerdem ‚wohnen‘ die da und du eben nicht“, findet eine weitere.

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • bekannte Kurorte sind Westerland, Kampen und Wenningstedt
  • Sylt hat einen ca. 40 Kilometer langen Sandstrand im Westen
  • Im Sommer befinden sich täglich rund 150.000 Menschen auf der Insel
  • Zum Vergleich: Lediglich rund 18.000 Menschen leben auf Sylt

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Sylt: „Besser nur im Pool baden gehen“

Andere kritisieren, dass die Meeresbewohner eben zur Insel dazu gehören und durch Menschen in ihrem natürlichen Lebensraum gestört werden. „Typisch Mensch. Dringt in den Lebensraum der Tiere ein und beschwert sich dann darin Tiere vorzufinden“, kommentiert eine Frau. „Aber wenn man natürlich alles eklig oder befremdlich findet, was so im Meer rumschwimmt, sollte man vielleicht besser nur im Pool baden gehen“, meint eine andere.

In der Nordsee rund im die Insel Sylt sind gleich mehrere Krebs-Arten beheimatet. Neben der weit verbreiteten Strandkrabbe, treffen Besucher auch auf Taschen- oder Einsiedlerkrebse. In jedem Fall sind die Kriechtiere ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wattenmeer. Sie sind weder angriffslustig noch gefährlich und kneifen höchstens, wenn sie sich bedroht fühlen.


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Kürzlich erst haben Urlauber auf Sylt einen außergewöhnlichen Krebs-Fund gemacht. >>> Hier siehst du, wie er aussah. (mik)