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Sylt: Beliebter R.SH-Moderator trifft Insel-Punks – seine Reaktion ist eindeutig

Sylt:

Fünf überraschende Fakten zur Insel

Er ist auf der Nordsee-Insel Sylt besonders beliebt, tauscht sich regelmäßig mit Fans auf Facebook aus und spricht mit den Leuten.

Die Rede ist von Carsten Köthe, Moderator von R.SH auf Sylt. Und der hat auf Facebook diesmal ein ganz heikles Thema angerissen – die Punks, die zurzeit die Nordseeinsel kapern. Was er von ihnen hält, macht er in seinem Beitrag deutlich.

Sylt: „Selbst der härteste Junggesellen-Abschied ein Kindergeburtstag“

Auf Facebook meldet sich Carsten diesmal mit Worten über seine Begegnung mit den Punks auf der Insel. Lange vermutete man, dass sich die Punks mit dem Ende des 9-Euro-Tickets wieder aus dem Staub machen – doch dem ist nicht so.

+++ Sylt: Punks holen zum Gegenschlag aus – jetzt wollen sie es der Insel zeigen +++

Sie kündigten im Gespräch mit MOIN.DE an, für immer auf der Nordsee-Insel bleiben zu wollen (hier mehr darüber). Und das wird jetzt fleißig diskutiert. Um das sogenannte „Protestcamp“ der Punks gab es immer wieder Gespräche. Am Dienstag (30. August) wurde verkündet, dass das Camp nicht weiter fortgeführt werden darf und nun abgebaut werden muss (MOIN.DE berichtete).


Fakten über Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Die Insel Sylt ist vor allem für ihre Kurorte Westerland, Kampen, Wenningstedt und den ca. 40 Kilometer langen Sandstrand im Westen bekannt
  • Zahlreiche Gebiete auf und um Sylt sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Auf der Insel gibt es allein zehn Naturschutzgebiete

Als das Bangen um die Entscheidung noch galt, äußerte sich Carsten Köthe: „Heute sende ich mal eine kleine Entscheidungshilfe an den Kreis Nordfriesland, der aktuell darüber berät, ob das ‚Protestcamp’ fortgesetzt werden darf“, leitet er ein. „Die ‚Protestierenden‘ machen nämlich gerade einen Ausflug. Gegen den Zustand einiger Teilnehmer ist selbst der härteste Junggesellenabschied ein Kindergeburtstag. „

Sylt
Das Protestcamp vor dem Rathaus in Westerland auf Sylt. Foto: Maen Gesmati

Klare Meinung von beliebtem Sylt-Moderator

Dazu teilt der Moderator ein Bild, auf dem die Punks beim Feiern zu sehen sind. Gesichter von Insulanern hat er mit einem traurigen Smiley überklebt.

Darauf reagieren auch andere Sylter, die seine Meinung zum Großteil verstehen können. „Ich hoffe sie „feiern“ Abschied von der Insel“, meint jemand in den Kommentaren. Ein anderer Kommentar: „Da hört mein Verständnis auf.“

„Kenne mittlerweile zwei Personen, die aufgrund der „Gäste“ nie wieder Sylt betreten werden“, berichtet ein Mann. Weiter schreibt eine Person: „Echt schlimm so etwas. Unsere Steuergelder… Ich habe Westerland noch nie so dreckig gesehen. Überall Kippen.“


Hier gibt es mehr von Sylt:


Wie geht es auf Sylt weiter?

Die Entscheidung, dass das „Protestcamp“ nicht weiter auf der Insel bestehen darf, bedeutet nicht, dass die Punks von der Insel verbannt werden. Ihre Entscheidung, auf der Insel zu bleiben, machten sie deutlich.

Wie es letztlich in der Realität aussieht und ob die Punks wirklich Teil der Zukunft auf Sylt sein werden, wird wohl die Zukunft zeigen.

>> Hier geht es zu dem Beitrag vom R.SH-Moderator.