Usedom: Polizisten können nicht glauben, was sie an einer Unfallstelle vorfinden –„Schwalbenkönig"

Die Polizei konnte kaum glauben, was Zeugen auf Usedom berichteten.
Die Polizei konnte kaum glauben, was Zeugen auf Usedom berichteten.
Foto: Silas Stein/dpa

Die Polizei auf Usedom nennt es eine „unterhaltsame Szene". Man könnte es allerdings auch mit weniger Humor und mehr Fassungslosigkeit „unglaublich dreist" nennen.

Denn die Szene, die sich am Dienstag auf Usedom ereignete, könnte direkt aus einem schrägen Kinofilm stammen!

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Usedom: Polizei nimmt Vorfall mit Humor

Wie die Polizei berichtet, bekam diese am Nachmittag gegen halb drei die Meldung, dass es an der Ampelkreuzung zur Seestraße ein Verkehrsunfall gegeben habe. Ein Fußgänger und ein Fahrzeug seien beteiligt.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Ein ernster Vorfall. Die Beamten eilten zum Ort des Geschehens und fürchteten schlimme Szenen und mögliche Verletzte.

Unfall auf Usedom entpuppt sich als etwas ganz anderes

Bei den Unfallbeteiligten handelte es sich um eine 69-jährige Autofahrerin und einen 27-jährigen Fußgänger. Auf den ersten Blick wirkte der Mann verletzt.

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Doch beim zweiten Blick zeigte sich etwas ganz anderes. Mehrere Zeugen hatten nämlich etwas Interessantes beobachtet: Als die Fahrerin sich der Kreuzung näherte, habe der Mann sich absichtlich vor das Auto geworfen!

Usedom: Zeugen beobachteten die Szene

Doch die Frau hatte geistesgegenwärtig reagiert und gebremst. Als es nicht zum Zusammenstoß kam, sei der Mann aufgestanden und habe sich dann auf die Motorhaube des Autos geworfen und anschließend Verletzungen vorgetäuscht.

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Der Rettungsdienst, der zusammen mit der Polizei eintraf, konnte aber zweifelsfrei feststellen: Dem Mann ging es bestens, er war in keiner Weise verletzt!

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Offenbar hatte der 27-Jährige einen Betrug geplant und es auf Versicherungs- oder Schweigegeld vonseiten eines geschockten Autofahrers abgesehen. Doch daraus wurde nichts.

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Den „Schwalbenkönig", so die Polizei in Anspielung auf ein vorgetäuschtes Foul im Fußball, könne nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erwarten. (wt)

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