Usedom: Rentner kriegt 10.000 Euro überwiesen – unfassbar, was danach passiert

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

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Unglaubliches hat sich auf Usedom zugetragen!

Im Oktober meldete sich die Betreuerin eines 70-Jährigen von der Insel Usedom bei der Polizei. Die 65-Jährige war in Sorge um den Rentner, da sie mitbekommen hatte, dass auf seinem Konto ungewöhnliche Einzahlungen eingegangen waren. Dann wurde es richtig wild.

Usedom: Rentner bekommt 10.000 Euro überwiesen

Der Mann war laut Polizeiangaben auf ein falsches Gewinnspielversprechen hereingefallen und hatte den Betrügern am Telefon seine Kontoverbindungen durchgegeben.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Danach gingen tatsächlich über 10.000 Euro auf seinem Konto ein. Dem 70-Jährigen wurde zugesichert, dass das sein Gewinn sei und er das Geld behalten könne.

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Im weiteren Verlauf wurde der Mann jedoch von den unbekannten Betrügern erneut angerufen. Sie forderten ihn auf, das Geld wieder von seinem Konto zu holen und das Bargeld in Briefumschlägen per Post an die Täter zu senden.

Usedom: Geld stammt aus vorherigen Betrugsstraftaten

Bevor er das erledigen konnte, schritt glücklicherweise seine Betreuerin ein. Sie sicherte das Geld vom Konto des Seniors und verhinderte damit, dass die Betrüger es waschen konnten.

Wegen des Verdachts der Geldwäsche hat die Polizei Anklam die Ermittlungen übernommen. Dabei stellten die Beamten fest, dass das Geld aus vorangegangenen Betrugsstraftaten stammte.

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Ein 69-jähriger Mann aus Meißen und ein 74-jähriger Mann aus Hamburg waren zuvor ebenfalls auf das falsche Gewinnspielversprechen hereingefallen. Für die Auszahlung des hohen Gewinns sollten sie vorab eine Gebühr entrichten, was sie auch taten.

Betrüger wollten Geld über Konto auf Usedom waschen

Über das Konto des Usedomers sollte dieses Geld nun gewaschen werden, was durch die Betreuerin jedoch verhindert werden konnte.

Und: In Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Rostock und in Zusammenarbeit mit der Pflegebetreuerin können die erlangten Gelder fast vollständig an die Geschädigten aus Hamburg und Meißen zurückgezahlt werden.

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Aus diesem Grund weißt die Polizei noch einmal darauf hin, bei derartigen Gewinnversprechen aufmerksam zu sein und sich seinen Freunden, Verwandten und der Polizei anzuvertrauen. (mk)