Usedom: So teuer wie noch nie! DAFÜR müssen Insel-Fans jetzt tief in die Tasche greifen

Standkörbe auf der Ostsee-Insel Usedom
Standkörbe auf der Ostsee-Insel Usedom
Foto: IMAGO / Leo

Der Trend zum Urlaub im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse hält auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie an. Dabei darf natürlich auch die richtige Ausstattung nicht fehlen. Immer mehr Menschen schaffen sich deshalb auch ein ganz besonderes Urlaubs-Accessoire an, das zum Beispiel auf Usedom gefertigt wird.

Auf der Insel stellen die beiden größten Strandkorb-Macher Mecklenburg-Vorpommerns seit Jahren die beliebten Möbelstücke her. Strandkörbe aus Usedom sind gerade zu Pandemie-Zeiten ein echter Verkaufserfolg. Doch das zieht auch Negatives mit sich.

Usedom: Strandkörbe beliebter denn je

Wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet, ist die Nachfrage nach den geflochtenen Sitzgelegenheiten massiv gestiegen. In den beiden Manufakturen, der Strandkorbfabrik Heringsdorf und dem Korbwerk Usedom, wuchs die Zahl der Bestellungen um 50 Prozent, schreibt die Zeitung. Kunden müssen derzeit statt der üblichen sechs bis acht Wochen mindestens drei Monate auf einen eigenen Strandkorb warten.

„Viele große Firmen haben bei uns bestellt, um ihren Mitarbeitern einen corona-freundlichen Arbeitsplatz bieten zu können“, erzählt der Inhaber des Korbwerks Dirk Mund der „OZ“. Auch zahlreiche Gastronomen bestellen immer wieder Strandkörbe für ihre Außenflächen.

+++ Usedom: Urlauber sind kaum auf der Insel, da erleben sie einen Schock +++

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Usedom: Strandkörbe für mehr als 10.000 Euro

Doch mit der gestiegenen Nachfrage haben auch die Preise für die auf Usedom hergestellten Exemplare angezogen. Die Preise der Zulieferer würden schwanken, zudem gebe es Lieferengpässe bei den Materialien und stark angestiegene Transportkosten.

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Ein Modell aus Heringsdorf beginnt bei 1500 Euro, das teuerste Exemplar kostet mehr als 10.000 Euro und kann um Sonderausstattungen wie Sitzheizung, Ventilatoren, Bluetooth-Boxen und vielem mehr erweitert werden. Auch bei der Farbauswahl sind den Wünschen der Kunden keine Grenzen gesetzt.

Mit einem entsprechenden Konfigurator können sie ihren eigenen Traum-Strandkorb auf der Webseite der Standkorbfabrik Heringsdorf erstellen. Wegen der Lieferschwierigkeiten und der hohen Nachfrage dürfte der Sommer beim Eintreffen allerdings schon vorbei sein. (mik)