Wetter in Hamburg und dem Norden bleibt extrem – und wird sogar gefährlich

Viele Bäume in Hamburg fangen aktuell an zu blühen.
Viele Bäume in Hamburg fangen aktuell an zu blühen.
Foto: IMAGO / Hoch Zwei Stock/Angerer

Über das Wetter lässt sich viel schreiben in den letzten Monaten und Jahren, auch in Hamburg. Heiße Sommer mit nicht enden wollenden Hitzeperioden oder auch stürmische Wochen, die selbst einem Norddeutschen die Falten in die Stirn treiben.

Auch im März war das Wetter ungewöhnlich. Dieser gilt allgemeinhin als eher trockener Monat, doch daneben gab es auch noch viel Sonne und frühlingshafte Temperaturen in Hamburg und dem Rest von Norddeutschland – und das ist eher nicht normal.

Wetter in Hamburg von einem Extrem ins andere

Im April dann das nächste Extremum: Schnee! Den gibt es zu dieser Jahreszeit immer mal wieder, kein Grund zur Unruhe, doch dass er kurz auf den Möchtegern-Frühling folgte, war dann doch eher irritierend für manche Menschen.

Schön aber, dass es mittlerweile wieder in die gänzlich andere Richtung ging in Hamburg: Jeden Tag Sonne satt und milde Temperaturen die sich den 20 Grad annähern, ein Tag lag sogar schon über der Schwelle.

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Am Freitag wird es laut Deutschem Wetterdienst wieder ähnlich frühlingshaft wie im Laufe der gesamten Woche, die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 16 Grad.

Am Sonnabend wird es dazu vielfach heiter und trocken. Temperaturanstieg auf 14 bis 17 Grad, ehe es am Sonntag mit 11 bis 14 Grad etwas kühler wird.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Das Wetter in Hamburg hat sich aktuell festgefahren

Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net macht gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ Hoffnung: Verantwortlich für den Frühling sei das Hoch „Spiro“. „Dieses Hoch blockiert alle Tiefs vom Atlantik, die vom Westen her nach Hamburg oder Norddeutschland kommen könnten.“

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Es könnte noch lange so weitergehen: „In der nächsten Zeit tut sich erst mal nichts. Wenn sich so eine Wetterlage eingefahren hat, bleibt sie auch.“

Allerdings geht mit dem Hoch auch eine Gefahr einher: Eine anhaltende Trockenperiode. Gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ sagte Jung, dass es in Hamburg seit zehn Tagen nicht mehr geregnet habe und auch in den nächsten Tagen kein Niederschlag in Sicht sei.

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Die viele Sonne habe den Boden ausgetrocknet und der Ostwind habe ihm weitere Feuchtigkeit entzogen. „Das führt dazu, dass wir in Hamburg schon wieder eine erhöhte Waldbrandgefahr haben – aktuell gilt Stufe drei von fünf“.

Wie immer gilt also: Bloß keine offenen Feuer in Waldgebieten entfachen und erst recht keine Zigaretten oder ähnliches wegschnippsen. (rg)