Hamburger SV: Aufstieg in Gefahr! Thioune setzt auf diese Hoffnung

Enttäuschung beim Hamburger SV nach der Niederlage gegen Sandhausen.
Enttäuschung beim Hamburger SV nach der Niederlage gegen Sandhausen.
Foto: imago images/Eibner

Ist es möglich, dass der Hamburger SV schon wieder im Frühjahr den Aufstieg verspielt? Nach der Pleite gegen den SV Sandhausen läuft der HSV Gefahr, auch im dritten Jahr im Unterhaus nicht erfolgreich genug zu sein.

Was gibt dem Hamburger SV also Hoffnung? Trainer Daniel Thioune hat eine Sache ausgemacht, die sich als Vorteil erweisen könnte.

Hamburger SV: Hilft das Isolations-Trainingslager?

Die drei Punkte in Sandhausen waren eigentlich fest eingeplant für die Hamburger. Als Aufstiegskandidat ging der HSV gegen das Kellerkind favorisiert in die Partie. Zudem kam der SVS aus einer 14-tägigen Quarantäne, konnte seitdem erst drei Tage zusammen trainieren.

Es nützte alles nichts. Wie schon in der vergangenen Saison, als Sandhausen am letzten Spieltag 5:1 in Hamburg gewann, versetzte das Team um Ex-HSV-Star Dennis Diekmeier den Hansestädtern einen enormen Nackenschlag im Kampf um die Bundesliga.

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Hamburg liegt nur noch auf dem dritten Platz. Tabellenführer Bochum ist um zehn Punkte enteilt, Führt hat bereits vier Zähler Vorsprung und hinter den Rothosen tummeln sich gleich drei Vereine, die noch auf den Relegationsplatz wollen.

Was gibt den Hamburgern nach dem Sandhausen-Auftritt Hoffnung für die letzten fünf Saisonspiele? Ein Vorteil könnte das erzwungene Isolations-Trainingslager der DFL sein. Ab dem 3. Mai dürfen sich Spieler und Betreuer nur noch am Trainingsgelände, Stadion und im häuslichen Umfeld aufhalten.

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Ab dem 12. Mai ist dann vorgesehen, dass sich die Profiteams aus Liga 1 und 2 komplett abschotten, um die Saison zu Ende bringen zu können. Thioune hat bereits einen Plan, wie er seine Mannschaft wieder in die Spur bringen will.

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Das Restprogramm des Hamburger SV:

  • SSV Jahn Regensburg
  • Karlsruher SC
  • 1. FC Nürnberg
  • VfL Osnabrück
  • Eintracht Braunschweig

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„Um noch groß an der Physis zu arbeiten, ist keine Zeit mehr. Jetzt geht es nur um den Kopf. Wir werden viel Zeit miteinander verbringen und können viel sprechen“, erklärte er nach der Sandhausen-Pleite.

Der Hamburger SV hat ein Kopf-Problem

Qualitativ gehört der HSV weiter zu den besten Mannschaften, wenn sie das auf den Platz bringen können. Dazu muss es aber auch mental stimmen.

Bereits am Sonntag steht die nächste Begegnung für den Hamburger SV an. Dann geht es zum SSV Jahn Regensburg. (mh)