Hamburger SV: Bei Aufstieg – muss der HSV für die Rückkehr in die erste Liga ordentlich zahlen?

Darf der Hamburger SV auch am Ende der Saison so jubeln?
Darf der Hamburger SV auch am Ende der Saison so jubeln?
Foto: imago images/Claus Bergmann

Die Saison biegt langsam auf die Zielgerade ein und der Hamburger SV befindet sich mal wieder mitten im Aufstiegsrennen.

Im dritten Jahr soll es endlich mit der Rückkehr in die Bundesliga klappen. Doch der Aufstieg könnte den Hamburger SV einiges kosten.

Hamburger SV: Werden beim Aufstieg diverse Prämien fällig?

In zwei Jahren im Unterhaus verspielte der HSV am Saisonende zwei Mal seine Aufstiegschancen. Im dritten Anlauf soll es nun endlich klappen. Nach 27 Spielen stehen die Rothosen auf dem zweiten Tabellenplatz, nach oben wie auch nach unten ist alles möglich.

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Damit das Ensemble in den entscheidenden Partien nicht wieder schlapp macht, haben die Verantwortlichen des Vereins wohl zu einer besonderen Maßnahme gegriffen, die im Sommer einiges kosten könnte.

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Wie die „Sport Bild“ berichtet, würden im Falle eines Aufstiegs nämlich diverse Prämien für Spieler und Trainer fällig werden. So sollen Daniel Thioune und Stürmer Simon Terodde beispielsweise rund 200.000 Euro extra bekommen.

Auch Toni Leistner, Tim Leibold und Klaus Gjasula sollen mit 100.000 Euro extra bedacht werden. Weitere Ausgaben würden sich demnach bei Josha Vagnoman und Sonny Kittel ergeben, deren Gehälter im Aufstiegsfall angehoben würden.

Hamburger SV drohen Zahlungen an andere Vereine

Doch damit nicht genug. Wie das Magazin weiterhin berichtet würden auch Zahlungen an andere Vereine wie beispielsweise den VfL Osnabrück fällig. Von dort hatte der HSV Thioune und Abwehrmann Moritz Heyer im Sommer geholt. Hier ist die Rede von einer extra Zahlung von zusammen 500.000 Euro.

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Und auch Holstein Kiel würde wohl eine halbe Million Euro zustehen. Diese Zahlung wurde im Zuge der Verpflichtung von Sport-Vorstand Ralf Becker vereinbart – dieser ist mittlerweile aber in Dresden tätig.

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Der Hamburger SV will mit aller Macht zurück in die Bundesliga. Schaffen es die Hanseaten tatsächlich, wird es richtig teuer. (mh)