Hamburger SV: Thioune verteilt Sonderlob für Derby-Helden – es ist NICHT Doppeltorschütze Terodde

Hamburger SV: Nicht nur Simon Terodde überzeugte im Derby.
Hamburger SV: Nicht nur Simon Terodde überzeugte im Derby.
Foto: imago images / Poolfoto

Hamburg. Das Stadtderby ist vorüber. St. Pauli klaut dem Hamburger SV die ersten Punkte der Spielzeit. Doch nicht alles war schlecht für den HSV.

Neben Doppelpacker Simon Terodde überzeugte auch ein Akteur aus dem Defensivverbund des Hamburger SV. Für ihn gibt es jetzt ein Sonderlob von Trainer Daniel Thioune.

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Hamburger SV: Gyamerah überzeugt überall

Zugegeben, ein Sieg hätte den Hamburgern sicherlich noch besser geschmeckt. So konnte man allerdings froh sein, nach dem späten Rückstand doch noch zurückgekommen zu sein. Einmal mehr war Simon Terodde der gefeierte Mann – er erzielte seine Saisontreffer sieben und acht.

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Hamburger SV - FC St. Pauli 2:2 (1:1)

Tore: 1:0 Terodde (12.), 1:1 Zalazar (35.), 1:2 Makienok (82.), 2:2 Terodde (84.)

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Jedoch war es auch Jan Gyamerah, der seinen Trainer zu überzeugen wusste. „Jan gefällt mir in den letzten Wochen ausgesprochen gut“, erklärte Thioune anschließend. Hinter Gyamerah liegt eine lange Leidenszeit.

HSV-Trainer lobt Gyamerah

2019 aus Bochum gekommen verpasste er den größten Teil seiner Debüt-Saison im Norden mit einem Wadenbeinbruch. Auch in der Vorbereitung auf diese Spielzeit fehlte er lange. Doch seit dem zweiten Spieltag ist er unangefochtener Stammspieler.

Sowohl als Rechts- als auch als Innenverteidiger macht er einen guten Job. Das sieht auch Thioune so. „Er hatte eine lange Pause, wächst aber von Woche zu Woche – und das auf unterschiedlichen Positionen“, meint dieser. „Wir haben eine gewisse Erwartungshaltung an ihn, die toppt er. Es bringt Spaß, Jan Fußball spielen zu sehen.“

Gyamerah leitet Führung ein

Besonders im ersten Durchgang gegen St. Pauli zeigte Gyamerah, was alles in ihm steckt. Das 1:0 durch Terodde leitete er mit ein, auch ansonsten wirbelte er fleißig zwischen den Akteuren in braun und weiß herum.

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Er und seine Kollegen haben nun einige Tage Zeit zum Regenerieren. Erst Montag in einer Woche muss der HSV wieder ran. Dann gegen Holstein Kiel im nächsten Nord-Duell. (mh)