Ex-HSV-Coach prognostiziert: DIESE Teams steigen auf

Steigt der HSV auf? Ein Ex-Trainer hat eine klare Meinung.
Steigt der HSV auf? Ein Ex-Trainer hat eine klare Meinung.
Foto: imago images / Pressefoto Baumann

Wer macht das Rennen um den Aufstieg in diesem Jahr? Schafft es der HSV endlich wieder zurück in die Bundesliga oder scheitert die Mannschaft zum dritten Mal in Folge?

Geht es nach einem ehemaligen Trainer des HSV, dann ist die Frage längst geklärt. Für ihn stechen zwei Vereine der zweiten Liga heraus.

HSV: Hecking glaubt an sein Ex-Team

Es war mal wieder ein tragischer Sommer für alle, die es mit dem Hamburger SV halten. Nach der Corona-Unterbrechung verspielten die Hansestädter erneut eine komfortable Position um den Aufstieg.

Am Ende sprang nur Platz vier heraus. Am letzten Spieltag setzte es gegen den SV Sandhausen eine krachende 1:5-Niederlage, die den Traum Bundesliga-Rückkehr beendete. Die Konsequenz: Trainer Dieter Hecking musste seinen Hut nehmen.

Doch eben jener Hecking ist fest davon überzeugt, dass in diesem Jahr in Sachen Aufstieg nichts am Hamburger SV vorbeiführt. „Mit Terodde und Ulreich hat der HSV zwei Zugänge, die den Aufstieg ein Stück wahrscheinlicher machen“, analysiert er gegenüber der „Bild“.

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Aber nicht nur an den HSV glaubt er, sondern auch an Hannover 96. „Es sind die beiden Mannschaften, die im Moment ein Stück über den anderen stehen“, erklärt er. Für Hannover spreche die Offensiv-Kraft sowie das Verhältnis zwischen jungen und alten Spielern.

Alles schon geklärt also? Mitnichten! Der Ex-Coach glaubt trotzdem, dass sich eine spannende Saison entwickeln könnte. „Es wird die ausgeglichene Liga bleiben, der Verlauf der Spiele wird häufig sehr eng sein. Wer in einen Lauf reinkommt und sich absetzen kann, wird davon am Ende profitieren.“

Was passiert in Nürnberg?

Und was hält Hecking vom 1. FC Nürnberg? Bei den „Clubberern“ ist er seit seinem Aus beim Hamburger SV als Sport-Vorstand tätig. Für seinen neuen Verein formuliert er recht verhaltene Ziele, sagt, man habe in der Transferphase im Rahmen der Möglichkeiten das Beste gemacht.

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Die Bilanz bisher: Aus in der ersten Pokalrunde und vier Punkte aus den ersten drei Liga-Spielen. Ganz scheint sich seine Arbeit noch nicht auszuzahlen. Ein Wiedersehen mit dem HSV wird es für Hecking übrigens erst im nächsten Jahr geben. Die Partie für den 15. Spieltag ist erst Anfang Januar angesetzt. (mh)