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Hamburger SV: Ex-Coach Dieter Hecking mit schlimmer Vorhersage – „Die wirtschaftliche Situation ist…“

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Trainer Dieter Hecking spricht über die Zukunft des Hamburger SV. Foto: Valeria Witters/Witters/Pool via xim.gs

Trainer Dieter Hecking hat mit dem Hamburger SV die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga verpasst. Nach einem Jahr ist nun wieder Schluss.

Nach seiner Trennung vom Hamburger SV spricht Dieter Hecking über seine Beweggründe und die schwierige Zukunft des HSV.

Hamburger SV: Dieter Hecking schonungslos offen über HSV-Zukunft

Dieter Hecking prophezeit dem Hamburger SV eine schwere Zeit. „Die wirtschaftliche Situation ist beim HSV nicht einfach. Es gibt kein Geld für viele neue Spieler, Leistungsträger sind weg, einige andere müssen womöglich verkauft werden“, sagte Hecking der Hamburger „Morgenpost“. Er erklärte weiter: „Vielleicht ist es jetzt die Chance, realistisch in der Zweiten Liga anzukommen. Dafür muss man dann auch die notwendigen Schritte einleiten.“

Der neue Weg solle „konsequent und mit Ruhe“ weitergegangen werden. „Wenn das passiert, kann etwas Gutes entstehen. Was man nicht machen sollte, ist immer auf die Vergangenheit zu verweisen. Das war schon in dieser Saison nicht hilfreich“, meinte der 55-Jährige. Hecking hatte den Job beim HSV vor rund einem Jahr angetreten, sollte den Club zurück in die Bundesliga führen. Doch am Ende reichte es für die Hamburger erneut nur zu Platz vier.

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Das ist Dieter Hecking

  • Geboren am 12. September 1964 in Castrop-Rauxel
  • War von 1983 bis 2000 als Fußball-Profi aktiv
  • Er spielte unter anderem für Hannover 96, Eintracht Braunschweig und Borussia Mönchengladbach
  • Seine Stationen als Trainer: SC Verl, VfB Lübeck, Alemania Aachen, Hannover 96, 1. FC Nürnberg, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV

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Er habe mit Sportvorstand Jonas Boldt „sehr offen über alles kommuniziert“, meinte der Trainer, dessen Vertrag sich im Falle des Aufstieges automatisch verlängert hätte. „Mit dem Duo Jonas Boldt und Dieter Hecking wird immer der Aufstieg erwartet. Diese Erwartung ist beim HSV nicht hilfreich. Auch darum haben wir uns entschieden, nicht mehr weiter zusammenzuarbeiten“, sagte Hecking.

Hecking will Job in Liga eins

Die Coach sagt für den HSV keine einfache Zukunft voraus. „Es kann gut sein, dass der HSV nach zehn Spieltagen der neuen Saison nur auf Platz neun steht, dann darf aber nicht gleich wieder alles umgestürzt werden, weil die Enttäuschung so groß ist“, prognostiziert er.

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Bei der Jobsuche will sich Hecking nicht unter Druck setzen. „Ich bin frei und werde jetzt erst mal abwarten. In der Zweiten Liga war für mich nur der HSV ein Thema, das habe ich immer gesagt. Ich sehe mich als Erstliga-Trainer. Aber im Fußball weiß man nie, was alles passieren kann.“

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Als Nachfolger werden beim Hamburger SV vor allem zwei Namen gehandelt. Daniel Thioune vom VfL Osnabrück und Ex-HSV-Profi Dimitrios Grammozis. (fs mit dpa)