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Hamburger SV: Nach Heidenheim-Schock spricht Hecking offen – „Das ist nicht zu entschuldigen!“

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Dieter Hecking war enttäuscht. Foto: imago images/Jan Huebner

Hamburg. 

Oh je, Hamburger SV! Im Topspiel gegen den 1. FC Heidenheim gibt der HSV alle seine Aufstiegskarten aus der Hand und verliert in der letzten Sekunde gegen den direkten Konkurrenten.

Der maßlos enttäuschte Cheftrainer des Hamburger SV, Dieter Hecking, sprach nach der Partie offen über die entscheidende Szene des Spiels.

Hamburger SV: Hecking deutlich – „nicht zu entschuldigen“

„Das letzte Tor darf in der Form nicht fallen, das ist nicht zu entschuldigen“, so Hecking am „Sky“-Mikrofon deutlich. „Für mich ist das ein absoluter Abwehrfehler. Da brauchen wir gar nicht drüber reden. Wir stehen zu offen.“ Die Heidenheimer hatten mit dem letzten Angriff eine zunächst ziellos hochgeschlagene Flanke in den 2:1-Siegtreffer verwertet.

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Bei dem Gegentor sah die gesamte Hintermannschaft der Rothosen nicht gut aus. Hecking wütete über die Tatsache, dass seine Mannschaft statt in der Defensive zu bleiben „nach vorne gerannt“ sei und damit die gesamte rechte Seite für einen Heidenheimer Angriff offen gemacht habe. Verständnislos resümierte er: „Es ist nicht gut gespielt von Heidenheim, nur unser Fehler.“

Der Blick voraus ist für Hamburg jetzt düster. Gegen Sandhausen muss ein Sieg her. „Das musst du erstmal gewinnen“, merkt Hecking an. Doch damit nicht genug: „Dann musst du natürlich darauf hoffen, dass Bielefeld uns nochmal den Gefallen tut.“ Die Arminia müsste mit einem Sieg gegen Heidenheim Schützenhilfe leisten, damit am Ende doch noch der Relegationsplatz für den HSV herausspringt.

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Die Hoffnung darauf hat Hecking noch nicht aufgegeben: „Wir hoffen, dass wir noch drei Spiele haben“, so der 55-Jährige, der sich bewusst ist, dass das Zittern zum Saisonende wieder einmal auf eigene Schwächen zurückzuführen ist: „Wir hätten eigentlich schon längst durch sein müssen.“

So geht es am 34.Spieltag für den Hamburger SV wieder einmal um Alles oder Nichts. (the)